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In der Franziskuskapelle - 265 Anbetungsstunden

Ort der stillen Anbetung

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(ac)
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Walldürn. Am Sonntag beginnt in Walldürn die vierwöchige Hauptwallfahrtszeit unter dem Leitwort: „Wir sind gekommen, ihn anzubeten.“ Die Stelle ist aus dem Matthäus-Evangelium entnommen und stellt am eucharistischen Gnadenort zum Heiligen Blut in Walldürn besonders die Bedeutung und Beziehung zu Jesus Christus in den Mittelpunkt.

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Ziel für viele Pilger ist der Heilig-Blut-Altar mit dem Blutschrein und dem darin befindlichen Korporale. Nach zweijähriger Corona-bedingter Pause findet nun auch wieder die eucharistische Anbetung in der Franziskuskapelle im Gemeindezentrum statt.

Die Franziskuskapelle ist ein Ort der stillen Anbetung. © Achim Dörr

Diakon Friedhelm Bundschuh hat dazu mit großem Engagement insgesamt wieder 265 Anbetungsstunden mit Hilfe eines Gebetsteams abdecken können, sodass zu diesen Zeiten immer jemand für die Kapelle anwesend sein wird und dafür verantwortlich zeichnet. Von morgens um 8.30 Uhr bis abends um 18 Uhr findet im ersten Obergeschoss des Gemeindezentrums, direkt neben der Wallfahrtsbasilika, die eucharistische Anbetung in der Stille statt.

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Ausnahme ist an Fronleichnam (16. Juni), am Großen Blutfeiertag (23. Juni) und am Rita-Tag (7. Juli), da beginnt die Aussetzung erst nach den Prozessionen beziehungsweise des Hochamts ab 12 Uhr. Täglich um 18 Uhr wird in der Franziskuskapelle dann auch der eucharistische Segen erteilt. Alle Pilgerinnen und Pilger haben dorthin Zutritt und auch über einen Fahrstuhl kann die Kapelle barrierefrei erreicht werden.

265 Stunden Anbetung finden in diesen vier Wochen der Hauptwallfahrtszeit statt und unterstreichen damit die Bedeutung des Wallfahrtsorts in der Erzdiözese Freiburg, der im Jahr 1330 aus der Feier der Eucharistie heraus entstanden ist. Für die Pilger ist diese Anbetungskapelle auch ein dankbarer Rückzugsraum um nach einem ereignisreichen und anstrengenden Wallfahrtstag dort zur Ruhe und ins Gebet zu kommen. (ac)

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