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FG „Fideler Aff“

Neues Tanzzentrum auf den Weg gebracht

Die alte „Affenhalle“ wird abgerissen

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Die Abbrucharbeiten haben begonnen. © Bernd Stieglmeier

Walldürn. Mit den ersten Abriss-Hammerschlägen an der alten „Affenhalle“ durch Falko Günter, Ralf Günther, Matthias Hefner von der Fastnachtsgesellschaft „Fideler Aff“ Walldürn und Bürgermeister Markus Günther erfolgte gewissermaßen der Startschuss für den Neubau des Tanz- und Trainingszentrum. Damit rückt der Traum von einer modernen, zeitgemäßen „Affenhalle“ immer näher.

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Um das neue Bauprojekt realisieren zu können, muss zunächst die in den 60er Jahren erbaute und ursprünglich für den Wagenbau konzipierte Halle abgerissen werden, bevor nach der Sommerpause mit der Maßnahme begonnen werden kann.

EU-Förderung

Wie der Vorsitzende der FG, Falko Günter, rückblickend aufzeigte, habe das Projekt nur deshalb realisiert werden können, weil es aus dem EU-Programm „Leader“ eine Förderung von 60 Prozent der Gesamtkosten gebe. Zudem habe die Stadt Walldürn dem Verein eine Bürgschaft gewährt, mit deren Hilfe die FG“ einen Kredit habe aufnehmen können.

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Matthias Ernst
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Nochmals hervorgehoben wurde vom FG-Vorsitzenden, dass die alte „Affenhalle“ nicht mehr den Anforderungen der Aktiven entspreche und im Laufe der Jahre Wasser- und Sturmschäden erlitten habe, wodurch das Training beeinträchtigt worden sei. Zuletzt habe Schimmelbildung verhindert, dass die FG ihre Kultur- und Brauchtumsgegenstände habe lagern können somit der Verlust des Vereinsarchivs gedroht habe. Auch deswegen soll das teilweise baufällige Gebäude einem barrierefreien Neubau weichen, der mit verspiegelten und mobilen Wänden perfekte Trainingsbedingungen biete.

Die FG hat bereits angekündigt , dass elf Gruppen das neue Zentrum nach der Fertigstellung voraussichtlich im Juli 2023 nutzen wollen. Zudem hätten weitere Vereine aus Sport, Kultur und Gesundheit einen Nutzungsbedarf bekundet.

Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 547 000 Euro, von denen das „Leader“ 60 Prozent übernimmt. Mit weiteren zehn Prozent beteiligt sich die Stadt. Zieht man Zuschüsse und die Eigenleistungen des Vereins ab, fehlen der FG noch rund 220 000 Euro, die durch einen Kredit finanziert werden.

Nach der Sommerpause soll es weitergehen mit Bodenplatte und Kanal, dem sich ab Herbst der Aufbau der Halle in Ständerbauweise anschließt. Die neue „Affenhalle“ wird mit 20 mal 15 Metern etwas größer als die bisherige. Im Inneren gibt es einen großen und einen kleinen Tanzsaal, einen Aufenthaltsraum mit einer Küche und einem Barbereich, zwei Umkleideräume, einen Heizungsraum, barrierefreie Toiletten sowie ein Staulager.

Bürgermeister Markus Günther bezeichnete diesen Neubau als eine außergewöhnliche Maßnahme. Für die Stadt bedeute das neue Zentrum eine Entlastung bei der Sportstätten-Belegung der Walldürner Hallen. Mit der Fertigstellung des Neubaues verknüpfe er die Hoffnung auf eine Fortführung der fastnachtlicher Tradition.

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