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Leserbrief - Zu „Die Steine zerbrechen ständig“ (FN 10. März)

Mut zeigen, Chance nutzen: Zaster und Pflaster retten

Von 
Achim Ullrich
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Unsere Stadt Walldürn möchte nicht nur wie im Fall der Grundschulsporthalle in Neubauten investieren, sondern Erhaltenswertes auch bewahren. Beispiele hierzu sind das alte Rathaus oder das Stadt- und Wallfahrtsmuseum. Beide stadtbildprägenden Gebäude werden mit hohem Aufwand zu sanieren sein. Die Stadt hat erkannt, dass diese einen wesentlichen Anteil zum Identitätsgefühl Walldürns beitragen.

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Wie kürzlich durch die FN publik wurde, sind auch die gepflasterten Straßen der Altstadt in beklagenswertem Zustand. In der weiteren Nutzung ist es sinnvoll, die Belastung zu reduzieren. Die Belastung des Pflasters entsteht hauptsächlich durch den fahrenden Verkehr.

Nun ist Walldürn ohnehin dabei, das Verkehrskonzept zu überarbeiten. Dem erklärten Ziel der Verkehrsberuhigung in der Innenstadt schließe ich mich mit Freude an. Weniger Verkehr erhöht die Aufenthaltsqualität für Pilger, Touristen und Mitbürger, die die Stadt und Ihre Einrichtungen frequentieren wollen. Die Gelegenheit könnte also nicht günstiger sein, jetzt zu handeln. Wer ist schon in der beneidenswerten Lage, Positives erreichen zu können und gleichzeitig Geld zu sparen?

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Ich möchte den Verantwortlichen Mut zusprechen, diese Chance zu nutzen: Retten Sie Zaster und Pflaster! Entspannen Sie die Verkehrssituation, indem Sie Fußgängern und Radfahrern Raum geben, wo immer es in der gepflasterten Innenstadt geht und lenken Sie motorisierten Verkehr auf geeignetere Straßen, die schon vorhanden sind. So lässt sich sparen und gewinnen.

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