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Am Karl-Ernst-Gymnasium in Amorbach - Suchtprävention stand im Mittelpunkt

Mitschüler gaben viele Tipps und Hinweise

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Am Karl-Ernst-Gymnasium stand das Thema Suchtprävention im Mittelpunkt. © KEG

Amorbach. „Früh übt sich…“ – im Jugendalter werden maßgeblich die Weichen für das Gesundheitsverhalten des weiteren Lebens gestellt. Zahlreiche Studien belegen, dass ein früher Kontakt mit Alkohol und Tabak häufig zu einem späteren regelmäßigen Konsum führt. Hinzu kommt, dass Jugendliche in diesem Alter versuchen, sich durch ihr Handeln von Erwachsenen abzugrenzen, die Meinung und das Verhalten Gleichaltriger gewinnen zunehmend an Bedeutung. Genau an dieser Stelle setzt SMAT (Schüler Multiplikatoren Alkohol Tabak) an, ein Suchtpräventionsprojekt unter der Trägerschaft des Landratsamtes Miltenberg. Dieses Projekt ist ein etablierter Baustein im Rahmen der Suchtprävention der 8. Klassen am Karl-Ernst-Gymnasium Amorbach. Nicht unter Regie von Lehrern oder anderen Erwachsenen beschäftigen sich die Jugendlichen mit den Themen Alkohol- und Tabakkonsum, sondern unter Anleitung durch gleichaltrige Mitschülern.

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Diese wurden zuvor von ihren Klassen ausgewählt, wodurch eine große Akzeptanz der Jugendlichen gewährleistet ist.

In einem dreitägigen Kurs wurden sie durch Mitarbeiter des Landratsamtes zu Multiplikatoren geschult, eigenverantwortlich einen Projekttag zu den Themen „Alkohol, Tabak, Konsumverhalten, Werbung“ für ihre Mitschüler zu planen und auch durchzuführen.

Jede 8. Klasse hatte so einen Vormittag lang Gelegenheit, sich aus unterschiedlichsten Blickwinkeln mit der Thematik auseinanderzusetzen. Der Einfluss von Alkohol auf die Wahrnehmung wurde durch die „Rauschbrille“ eindrucksvoll erlebbar, die „Rauchmaschine“ zeigte einprägsamer als jede Schulbuchabbildung, welche Stoffe aus dem Tabakrauch in die Atemwege gelangen.

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In Gesprächsrunden wurden Beweggründe für den Konsum von Alkohol und Tabak sowie die Tricks der Werbung kritisch hinterfragt. Am Ende des Vormittags waren die Jugendlichen überzeugt, dass ihre Motivation, nicht zu rauchen und im Umgang mit Alkohol vorsichtig zu sein, deutlich gestiegen sei.

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