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Walldürner Ferienprogramm

Mit dem Biotoposchutzbund gebastelt

Tolle Ferien-Aktion auf der Schmittshöhe

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ds
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Bei der Ferienaktion des Walldürner Biotopschutzbundes erfuhren die Teilnehmer viel Wissenswertes und bastelten auch Nistkästen. © Bernd Stieglmeier

Walldürn. Im Rahmen des „Walldürner Feriensommers 2022“ hatte der Biotopschutzbund unter dem Motto „Kreativ-Werkstatt“ einen Erlebnisnachmittag auf der Walldürner „Schmittshöhe“ organisiert und 25 Kinder im Alter von vier bis zwölf 2 Jahren verbrachten dort einen kurzweiligen Nachmittag.

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Biotopschutzbund-Mitglied Ruprecht Weckbach erklärte an einer Station Sinn und Notwendigkeit eines Insektenhotels. Wildbienen, Hummeln und ähnliche Insekten fänden in der freien Natur immer weniger geeignete Schlupfwinkel zur sicheren Eiablage, um ihren Fortbestand zu sichern. Kindgerecht erzählte er über das Leben der Wildbiene von der Eiablage bis zum fertigen Insekt. Im Gegensatz zur Honigbiene, die in einem Volk zusammen lebt, seien Wildbienen und Hummeln „Einzelkämpfer“, sprich solitär. Egal ob Honigbiene oder Wildbiene, sie alle bräuchten blühende Wiesen und Sträucher, um ausreichend Nahrung finden. Nach einem gezielten Blick in die ausgeräumte Landschaft ringsum waren sich alle einig, dass es noch viel für eine intakte Umwelt zu tun gibt.

An einer weiteren Station bot sich die Möglichkeit, einen Nistkasten zu basteln. Von Bernhard Auerbach und Otto Wesselsky waren im Vorfeld Bausätze für die Nisthilfen vorbereitet worden, so dass die Teile nur noch verschraubt werden mussten. Die jungen Handwerker holten sich ihre Einzelteile zusammen und dann ging’s los. Unterstützt von den Vereinsmitgliedern Bernhard Auerbach, Berthold Mairon, Josef Rubey, Rudolf Schnabel, Helmut Schinnagel, Bernhard Spreitzenbarth, Daniel Weigand und Otto Wesselsky nahmen die Objekte schnell Form an.

Schließlich bestand an einer dritten Station vor allem für alle teilnehmenden Mädchen die Möglichkeiten, unter der fachkundigen Anleitung der Biotopschutzbund-Mitglieder Elke Conrad, Roswitha Rubey, Birgit Schnabel und Ingrid Wesselsky Armbänder, Sonnenschutzschilder und Wollvögel zu basteln.

Am Ende konnten alle dann den von ihnen gebastelten Nistkasten mit vielen unterschiedlichen Nistmöglichkeiten oder aber ihr selbst angefertigtes Armband, Sonnenschutzschild oder Wollvogel mit nach Hause nehmen. So viel Wissen und Arbeiten machte hungrig. Wie in jedem Jahr hatten Roswitha und Josef Rubey wieder für das leibliche Wohl der Gruppe gesorgt. ds

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