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Finanzausschuss tagte - Sitzung im Haus der offenen Tür

Mehrere Vereine sind jetzt „förderfähig“

Von 
ds
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Walldürn. Die Vereinsförderung war ein Thema bei der Sitzung des Finanzausschusses des Walldürner Gemeinderates am Dienstag im Haus der offenen Tür unter dem Vorsitz von Bürgermeister Markus Günther.

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Beim Tagesordnungspunkt 1 „Vereinsförderung – Anträge auf Aufnahme in die Liste der förderfähigen Vereine“ ging es zunächst um den Traditionsverband Panzer-Grenadier-Bataillon 362. Zweck des im Dezember 2001 gegründeten Vereins ist die Pflege und Förderung der Tradition sowie die Verbindung der ehemaligen Angehörigen des Panzergrenadierbataillons 362 zur Bundeswehr. Einstimmig votierte der Ausschuss für den Aufnahmeantrag des Vereins.

Ebenfalls die Zustimmung fand der Antrag des Vereins kunstreich. Der Verein wurde im August 2021 gegründet, Zweck ist es, sich für mehr Kunst und Kultur in Walldürn einzusetzen.

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Entgegen der ursprünglichen Beschlussempfehlung auf Ablehnung des vom Verein der Freunde der Frankenlandschule Walldürn gestellten Antrages auf Aufnahme mit der Begründung, dass der Verein als Bildungsverein anzusehen sei und dies nach den „Grundsätzlichen Förderkriterien“ ein Ausschlusskriterium darstelle, stimmte der Ausschuss nach einem Interventionsgespräch zwischen Verwaltung und dem Vorsitzenden des Fördervereins dem Antrag bei einer Enthaltung nun doch noch zu – mit der Begründung, dass der Verein auch kulturelle Beiträge leiste und auch sozial tätig sei.

Nächster Antragsteller war der Verein Pepperoni, der im Januar 2021 gegründet wurde, und dessen Zweck es ist, Beiträge zum kulturellen Leben in der Region zu erarbeiten, zu organisieren und durchzuführen. Einstimmig beschloss der Finanzausschuss, den Verein in die Liste der förderfähigen Vereine ab dem 1. Januar 2022 aufzunehmen.

Im Falle des Walldürner Vereins Wildpark dagegen musste der Finanzausschuss feststellen, dass hier eine Förderung nach den geltenden Vereinsförderrichtlinien wegen des Grundsatzes der Vermeidung von Doppelförderung nicht möglich ist und der Verein deshalb von der Liste der förderfähigen Vereine genommen wird.

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Wie Stadtkämmerer Joachim Dörr anmerkte, betreut und bewirtschaftet der Verein das ökologische Beobachtungsgehege. Das Gelände, Gebäude und die Infrastruktur am Wildgehege stehe im Eigentum der Stadt Walldürn.

Der Wildpark e. V. habe sich zur Aufgabe gesetzt, interessierte Menschen an die Natur heranzuführen und ihnen das Beobachten, Untersuchen und Erforschen von verschiedensten Lebensräumen und der dort lebenden Tier- und Pflanzenarten zu ermöglichen.

Keine Doppelförderung möglich

Der Verein erhalte zur Betreuung der städtischen Einrichtung „Wildgehege“ bereits bei Bedarf personelle und finanzielle Unterstützung außerhalb der Vereinsförderrichtlinien. Außerdem unterstütze das Landratsamt des Kreises das Beobachtungsgehege über die Forstbetriebsleitung. Eine Doppelförderung in Form einer weiteren Förderung über die Vereinsförderrichtlinien der Stadt Walldürn sei deshalb nicht möglich, so Dörr. ds

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