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Bei Wohn-Fitz - Zehn Mitarbeiter wurden geehrt / An die Anfänge des Unternehmens erinnert

Lob für Visionär und Organisationstalent

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ad
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Bei der Firma Wohnfitz wurden Mitarbeiter geehrt. © Adrian Brosch

Walldürn. Zusammen arbeiten sie 155 Jahre bei Wohnfitz: Zehn Jubilare ehrte das Walldürner Einrichtungshaus am Dienstag für langjährige Unternehmenszugehörigkeit. Die Feier fand im kleinen Kreis statt, wenngleich Geschäftsführer Wolfram Fitz hoffte, 2023 wieder ein klassisches Betriebsfest mit Ehrungen ausrichten zu können.

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„Schön, dass es euch gibt“, hielt Wolfram Fitz zu Anfang der Feierstunde fest. Die Belegschaft fungiere als Triebfeder des ursprünglich 1991 im Waldstettener Lagerhaus gegründeten Unternehmens: „Ich habe großen Respekt vor dem, was ihr alle leistet“, betonte er und hob hervor, dass man sich als Arbeitnehmer wohl fühlen möge.

„Wer gern kommt, ist produktiver“, stellte er klar. Die einzelnen Ehrungen verband er mit launigen Anekdoten aus der gemeinsamen Zeit, die den familiären Charakter der Firma manifestierten.

Für jeweils zehn Jahre ehrte er Jasmin Ebert (Sachbearbeitung/Buchhaltung), Bernhard Herma (Verkauf Möbel/Schlafberater), Swetlana Krieger (Küchenverkauf) sowie die Raumpflegerinnen Rita Balles, Karin Jendrusch und Agnieszka Kriwalsky.

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Seit 20 Jahren verstärken der erfolgreiche Küchenverkäufer Frank Holderbach und Sachbearbeiterin Elisabeth Englert das Team. Bereits vor 25 Jahren stieß Roland Hock (Werkstattleitung/Schreinerei) zu Wohnfitz.

Lob für Fachkräfte

Bei den Jubilaren handele es sich, so Wolfram Fitz, durchweg um „Fachkräfte, die ihresgleichen suchen“ und ihre eigenen Charakteren auf beeindruckende Weise in das Unternehmen einbringen: „Jede Firma lebt von der Vielfalt ihrer Beschäftigten“, merkte er an und dankte bei der Feier allen Geehrten für ihr Engagement.

Dann war er selbst an der Reihe – und zwar für 30 Jahre: Dafür wurde Wolfram Fitz von Rainer Spiesberger und Thomas Nitschmann geehrt. Mit 23 Jahren hatte der gelernte Kaufmann gemeinsam mit dem später ausgeschiedenen Karl-Josef Schäfer den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt, so der Blick in die Geschichte.

Ein Blick zurück

„Am Anfang stand das ,Möbellager Waldstetten’ im ehemaligen Waldstettener Lagerhaus“, blickte Rainer Spiesberger zurück. Was sich aus diesen so bescheiden anmutenden Anfängen bis heute entwickelt habe, sei eine beispielhafte Erfolgsgeschichte.

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Diese ließ Spiesberger kurz Revue passieren: Nachdem die mehrfach vergrößerte Lagerfläche ausgereizt war, eröffnete die damals noch als „Schäfer & Fitz“ bekannte Firma 1997 den Standort in der Waldstettener Landstraße und erhöhte auch die dortige Fläche auf bis zu 2500 Quadratmeter Gesamtfläche.

Mit stetig gewachsener Mitarbeiterzahl und inzwischen auch als Mitglied des „Garant“-Einzelhändlerverbands, bei welchem Fitz im Händlerbeirat und dem Einkaufsgremium seit vielen Jahren tätig ist, trug man sich 2004 erstmalig mit weiteren Expansionsgedanken und erwarb ab 2006 erste Grundstücke in Walldürn.

Auch in Waldstetten stand die Zeit nicht still: Bereits 2000 etablierte Wolfram Fitz den hauseigenen Elektrokundendienst, das „Alles aus einer Hand“-Konzept mit eigener Schreinerei folgte 2008. Im August 2013 erfolgte der Baubeginn am heutigen Standort in Walldürn, der im Juni 2014 nach einer Rekordbauzeit von lediglich neun Monaten bezogen werden konnte – mit zu diesem Zeitpunkt 86 Mitarbeitern, aus denen inzwischen 140 geworden sind. Fast 29 000 Stammkunden aus dem Großraum Odenwald-Tauber-Churfranken, das 2017 eingeführte „wohnfit“-Gesundheitsprogramm und eine Weiterempfehlungsquote von 98,5 Prozent und der griffige Slogan „wir sind zuhause“ sprechen heute eine deutliche Sprache.

Als „Visionär und Organisationstalent“ habe Wolfram Fitz Bemerkenswertes realisiert. Die Zeit zwischen der Auszeichnung und dem in der hauseigenen Kochschule servierten Mittagessen nutzte er für eine Ansprache, in der er sich auf steigende Herausforderungen der Zukunft berief. Zwar werde es nicht einfacher, doch seien auch diese Hürden zu meistern, wenn man weiterhin an einem Strang zieht. ad

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