Appell - Neuer Chef bei 1. Kompanie des Logistikbataillons Lebendige Partnerschaft

Lesedauer:

Seckach/Walldürn. Zahlreiche gemeinsame Anlässe, Veranstaltungen und gegenseitige Aktivitäten kennzeichnen die enge und langjährige Patenschaft zwischen der Gemeinde Seckach und der 1. Kompanie des Bundeswehr Logistikbataillons 461 in Walldürn. Deutlich wurde dies im Rahmen eines feierlichen Übergabeappells in der Nibelungenkaserne, wo ein Wechsel in der Position des Kompaniechefs von Hauptmann Julian Huemke an seinen Nachfolger Hauptmann Martin Baumgarten anstand.

AdUnit urban-intext1

Die neue Verwendung von Hauptmann Huemke ist im Hauptquartier Allied Air Command in Ramstein in der Pfalz, wo er als der deutsche Vertreter als das Bindeglied zwischen der Nato und Deutschland fungieren wird. Sein Nachfolger Hauptmann Baumgarten war zuletzt im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr in Koblenz tätig.

Oberstleutnant Dietzmann lobte in seiner Ansprache die gleichermaßen zupackende wie ausgleichende Art von Hauptmann Huemke, der bleibende Spuren hinterlassen und nach der Devise "mittendrin statt nur dabei" agiert habe. Weiter wurde deutlich, dass Martin Baumgarten in einer Phase nach Walldürn kommt, in welcher sich das ganze Bataillon auf neue Auslandseinsätze vorbereitet, für die man ab Anfang 2017 abrufbereit zur Verfügung stehen muss.

Bürgermeister Thomas Ludwig resümierte in seiner Ansprache die vielen Gemeinsamkeiten und das engagierte Eintreten von Hauptmann Huemke für eine lebendige und zukunftsfähige Paten- und Partnerschaft. Bürgermeister Ludwig zu dem Scheidenden: "Nie haben sie die Patenschaft als lästiges Anhängsel oder notwendiges Übel betrachtet, wofür sich sowohl die Gemeinde mit Gemeinderat als auch die Bevölkerung bedankt". Als Zeichen der Verbundenheit und des Dankes überreichte er an Hauptmann Julian Huemke unter anderen den Ehrenteller der Gemeinde Seckach sowie an Hauptmann Martin Baumgarten als Willkommensgruß eine Wetterstation mit dem Logo "Seckach verbindet".

AdUnit urban-intext2

Damit verband der Bürgermeister auch die Hoffnung, dass durch informative und gesellige Begegnungen zwischen der Bundeswehr in Walldürn und der Gemeinde Seckach die seit knapp 28 Jahren bestehende Patenschaft weiter mit Leben erfüllt werde. L.M.