Finanzausschuss - Haushalt 2021 vorberaten Korrekturen am Entwurf vorgestellt

Von 
ds
Lesedauer: 

Walldürn. Mit verschiedenen Änderungen am Entwurf des Haushalts für das laufende Jahr beschäftigten sich die Mitglieder des Finanzausschusses in ihrer Sitzung am Mittwoch im „Haus der offenen Tür“. Vor der Verabschiedung des Haushaltsplans am kommenden Montag in der Sitzung des Gemeinderats waren laut Kämmerer Joachim Dörr Korrekturen notwendig geworden.

AdUnit urban-intext1

Die Erträge des Ergebnishaushalts erhöhen sich demnach um 188 000 Euro. Neu hinzugekommen sind 30 000 Euro für das Förderprogramm „Unterstützung der Schulen“, sowie Fördermittel für die Abwasserkonzeption „Rosenberg-Altheim“ mit 15 000 Euro. Vom Investivbereich wurden 143 000 Euro dem Ergebnishaushalt zugeordnet.

3,45 Millionen Euro Defizit

Die Aufwendungen des Ergebnishaushalts erhöhen sich gegenüber dem ursprünglichen Entwurf um 1 021 000 Euro. Die Erträge erhöhen sich auf 29 438 000 Euro, die Aufwendungen auf 32 886 000 Euro. Somit verbleibt beim ordentlichen Ergebnis ein Defizit von 3 448 000 Euro. Im Finanzhaushalt wurden im Bereich der Investitionen Ansätze in Höhe von 143 000 Euro in den Ergebnishaushalt verschoben. Bei sieben Maßnahmen wurden nicht realisierte Einnahmen aus dem Jahr 2020 in Höhe von 201 000 Euro im Planjahr 2021 neu veranschlagt.

Bei den Ausgaben wurden Haushaltsansätze in Höhe von 685 000 Euro in den Ergebnishaushalt verschoben. Mittel aus dem Vorjahr für nicht in Anspruch genommene Haushaltsansätze wurden in 15 Fällen mit einem Gesamtvolumen von 1 064 000 Euro übernommen.

Grunderwerb gestrichen

AdUnit urban-intext2

Neu veranschlagt sind Haushaltsmittel für die Streetbasketball-Anlage (10 000 Euro) und für den Erwerb der Immobilie Baulandstraße 49 in Altheim (35 000 Euro). Gestrichen wurden gemäß Beschluss des Gemeinderates die Haushaltsmittel für den Grunderwerb und die Erschließung im Baugebiet „Knorracker“ Reinhardsachsen. Davon ausgenommen sind die Planungskosten.

Die investiven Einnahmen erhöhen sich damit auf 6 818 000 Euro, die investiven Ausgaben auf 14 409 000 Euro. Es verbleibt ein Finanzierungsbedarf von 7 591 000 Euro.

AdUnit urban-intext3

Im Finanzplanungszeitraum 2022 bis 2024 wurden die vom Gemeinderat beschlossenen Änderungen beim Baugebiet „Knorracker“ (Reinhardsachsen) und bei der Abwasserbeseitigung im Verbandsindustriepark berücksichtigt. ds