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Echtes Gemeinschaftswerk - Das Fronleichnamsfest in Rippberg zog erstmals auch zahlreiche neue Akteure an

Gemeinsam schaffen und glauben

Von 
enko
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Die Vorbereitung des Rippberger Fronleichnamsfestes erwies sich als echtes Gemeinschaftswerk, das erstmals auch zahlreiche neue Akteure ansprach. © Sibylle Trunk

Herausforderung und Hoffnung zugleich: Das Rippberger Fronleichnamsfest gestaltete sich unter ganz besonderen Bedingungen. Mit neuen Akteuren gelang es gemeinsam, die traditionelle Prozession wieder würdevoll stattfinden zu lassen.

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Rippberg. Zwei Jahre lang war die Durchführung der Rippberger Fronleichnamsprozession Pandemie-bedingt ausgesetzt. Ihre Wiederaufnahme in diesem Jahr stellte die Gemeindemitglieder vor Personalprobleme: Altersbedingt stehen inzwischen einige ehemalige Helfer nicht mehr zum Zieren zur Verfügung. Und es fehlte „Charly“ Gärtner – der jüngst verstorbene bisherige Hauptverantwortliche für Beschaffung von Farn und Ausführung des Grasteppichs auf den Ortsstraßen – mit seinem Engagement und seiner Erfahrung, seinem Wissen und Können.

„Gemeinsam Schaffen“, besannen sich die Ministranteneltern unter Teamleitung von Melanie Baier, Sibylle Trunk und Hildegard Schöllig-Gaukel des Mottos des aktuellen Gemeinschaftsprojekts „Schmetterlingsdorf Rippberg“. Ziel des Projekts ist es, Menschen wieder zu gemeinsamem Handeln zusammenzubringen und so zum Beispiel ein nachhaltigeres Gemeinschaftsleben im Ort zu fördern. Baier, Trunk und Schöllig-Gaukel übernahmen Verantwortung, dachten einige Prozessionsvorbereitungen in neuen Strukturen und sprachen auch bislang mit dem Fronleichnamsfest in Rippberg nicht erreichte Menschen an, um sie bei konkreten Aufgaben rund um das Legen von Grasteppich und Bodenbilder um Mithilfe zu bitten. Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene sagten daraufhin zu und waren mit großem Eifer an der Vorbereitung, Durchführung sowie den abschließenden Aufräumarbeiten beteiligt. Allein die Vorbereitungen der aufwändigen Bodenbilder, die zusammen mit Kindern und Jugendlichen in der ehemaligen Evangelischen Kirche, dem heutigen Informationszentrum Schmetterlingsdorf stattfanden, beanspruchten zwei Samstage Arbeit.

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Weitere Akteure legten ebenfalls Hand an: Anrainer schmückten die Straßen, die Frauengemeinschaft die Marsbachbrücke, Chorgemeinschaft und Gemeindeteam die Altäre, Mesner Otto Trabold die Kirche.

Der von Pater Leon Rawalski zelebrierte Festgottesdienst mit anschließender Fronleichnamsprozession brachte neben vielen Vorbereitungsakteuren dann noch einmal Rippberger Blasmusik, Rippberger Feuerwehr, die Chorgemeinschaft und natürlich zahlreiche Rippbergerinnen und Rippberger zusammen. Die Ministranteneltern und ihre Mitmacher zeigten sich im Nachgang des Fronleichnamsfestes erfreut über das buchstäbliche Gemeinschaftswerk im Ort.

Melanie Baier: „Wir haben miteinander bewiesen, dass wir gemeinsam schaffen und gemeinsam glauben. Es funktioniert: Wir können liebgewordene Traditionen wie die Rippberger Fronleichnamsprozession dann in die Zukunft führen, wenn wir es gemeinsam tun. Gerade der in diesem Jahr wieder höhere Anteil von Kindern und Jugendlichen, ist uns dazu ein echter Mutmacher.“ enko

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