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Konrad-von-Dürn-Realschule

Feste Grundlage für die Zukunft

Abschluss des Schuljahres mit würdiger Entlassfeier

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Walldürn. Bei der Entlassfeier für die Klassen 10 an der Konrad-von-Dürn-Realschule war die Freude deutlich zu spüren, dass nach zwei Jahren der Corona-Einschränkungen nun wieder eine gemeinsame Feierstunde mit Gästen und Wegbegleitern möglich war. Diese fand aufgrund der hohen Inzidenz rund um die Holzbühne auf dem Pausenhof und damit in fröhlich-lockerer Atmosphäre statt.

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Mit einem geistlichen Impuls zum Symbol „Schiefer Turm von Pisa – auf festes Fundament bauen“ stimmten die Religionslehrerinnen Bianca Breunig-Teichmann und Dorothea Stätzler nicht nur sehr ansprechend auf den Abend ein, sondern gaben sozusagen auch das Thema vor. Unterstützt wurden sie dabei nicht nur durch die Musikkollegen Robert Schmeiser, Daniela Binnig, Martin Heß und Florian Merkl, sondern auch durch die Schüler Jana Schieser, Emma Tesch, Nina Klotzbücher, Luisa Schmitt, Anna Kirchgeßner und Florian Heß.

Denn in ihrer Begrüßung griff Konrektorin Elke Gramlich den geistlichen Impuls als treffenden Einstieg in die lang ersehnte und endlich wieder stattfindende Entlassfeier auf: Wie ein Turm ein Bauwerk mit stabilem Fundament und tollem Ausblick sei, so biete die gute Schulbildung eine feste Grundlage für die Zukunftsperspektiven der Entlassschüler. Auch wenn ein kleiner Virus mit Schulschließungen neue Herausforderungen an die Schüler gestellt und den Turm in Schieflage gebracht habe, so hätten die Jugendlichen trotz aller Widrigkeiten weitergemacht und so das Beste herausgeholt. Mit der Mittleren Reife hätten die Absolventen nicht nur das erste Stockwerk ihres Turms erreicht, sondern auch etwas Wichtiges für das Leben - nämlich mit einer Schieflage umzugehen - gelernt.

An besondere Momente erinnert

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In seinen „Worten zum Realschulabschluss“ erinnerte Realschulrektor Patrick Schmid an viele alltägliche und besondere Momente im Schulleben, die die Absolventen „zum letzten Mal“ an der KvDRS getan haben und die in dem Moment nichts Besonderes gewesen seien, nun aber unwiederbringlich zur Vergangenheit gehörten. Die Redewendung „Man weiß selten, was Glück ist; man weiß meist, was Glück war“ verknüpfte Schmid mit der millionenfach gelesenen Abschlussrede der Yale-Absolventin Marina Keegan, laut der wir kein Wort für „das Gegenteil von Einsamkeit“ haben und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Entlassschüler bei ihrem Rückblick auf Klassenfahrten, AGs oder Situationen im Klassenzimmer dieses Gefühl hatten und auch für die Zukunft wünschte er den jungen Erwachsenen „the opposite of loneliness“.

Durchhaltevermögen gezeigt

Stellvertretend für die Elternbeiratsvorsitzende Susanne Haas verlas Birgit Klotzbücher deren Grußworte, in denen diese betonte, dass die Abschlussschüler stolz darauf sein könnten, trotz Quarantäne und Corona-Maßnahmen die Mittlere Reife bestanden und in der Krise Kommunikationsfähigkeit, Medienkompetenz und Durchhaltevermögen gezeigt zu haben. Für die SMV beglückwünschten David Kinbacher und Bülent Can Bingöl charmant-witzig ihre Vorgänger zum Abschluss eines Lebensabschnitts.

Stadtpfarrer Karl Kress überbrachte die Grüße der beiden Kirchengemeinden und erzählte von einem beseelenden Erlebnis an der Hochschule für Musik in Heidelberg, bei dem sich durch besonderes Engagement einiger Studenten verschiedenste Musikstile zu einem beeindruckenden Gesamtwerk vereinigten. Er wünschte sich, dass alle gemeinsam den Neuanfang wagten und Frieden schafften.

Vor dem für die Entlassschüler besonders spannenden Moment der Zeugnisausgabe überbrachte Thomas Bartwicki als Klassenlehrer der 10b die Glückwünsche und Grüße des Kollegen Thomas Tonnier an dessen Klasse 10a, bevor er seinen „Bartwickinigern“ bescheinigte, dass sie ihm, ihrem „Kapitän“ der letzten beiden Jahre, viel Freude bereitet hätten. Auf dem Schiff zähle die Einstellung der ganzen Besatzung und die 10b sei ein tolles Team gewesen, das in verschiedensten Situationen in der Schule und auch außerunterrichtlich besonderen Teamgeist gezeigt und aufeinander aufgepasst habe.

Die beiden Deutschlehrerinnen Elke Gramlich und Alev Bozdemir überreichten ihren ehemaligen Schützlingen in Anlehnung an deren „Lieblingsbuch“ des vergangenen Schuljahres „Herzsteine“, die symbolisch für die Wünsche Glück und Erfolg im Leben stehen sollten und auch dafür, dass jeder Einzelne etwas Besonderes mit Ecken und Kanten sei.

Bei der Zeugnisausgabe wurden auch besondere Leistungen geehrt: Ein Lob erhielten in der Klasse 10a Fenja Müller (2,0), Anastasia Schäfer, Emma Tesch (beide 1,9), Havin Kocabey und Lisa Zimmermann (beide 1,8). In der Klasse 10b konnten sich Luca-André Zöllner über ein Lob (2,0) und Adrian Braun, Leon Wörner, Ula Duschek (alle 1,6), Marlon Möller, Nina Klotzbücher (beide 1,4) und als Schulbester Florian Heß (1,2) über einen Preis freuen.

Für die Klasse 10a fand Angelina Schwab in ihrer Rede die passenden Worte des Dankes und der Erinnerung an die vergangene Schulzeit. Sophia Peper und Firus Dargatz zeichneten für die 10b die Lehrer in einer kurzweiligen Preisverleihung für ihre besonderen Eigenschaften oder Verdienste aus. Ihr Dank galt auch den Elternvertreterinnen, dem sich Realschulrektor Patrick Schmid mit einem Blumengruß für Marina Schäfer, Nicole Tesch, Birgit Klotzbücher und Inge Wörner anschloss.

Für einen würdigen Rahmen der Feierstunde hatten Nina Klotzbücher (10a) mit „My heart will got on“ und Noah Mann (8a) mit „Paradise“ am Klavier gesorgt. Die Realschulllehrer Daniela Binnig (Klarinette), Siri Hauk (Klavier) und Florian Merkl (Gitarre) sorgten nun mit „The Rose“ für einen stimmungsvollen Abschluss der Feierstunde an diesem lauen Sommerabend.

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