Karl-Ernst-Gymnasium - Vortrag zur Berufsorientierung Entscheidung selbst treffen

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Amorbach. Christine Loebel von der Bundesagentur für Arbeit sprach mit Schülern des Karl-Ernst-Gymnasiums über ihre berufliche Zukunft. „Mach nicht irgendwas, sondern das, was zu dir passt!“ Unter diesem Motto fand der Vortrag für die Q 11 des Gymnasiums der Bundesagentur für Arbeit statt. Da alle Veranstaltungen zurzeit digital sind, übertrug Berufsberaterin Christine Loebel alles live aus ihrem Büro.

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Sie bat die Teilnehmer zuerst, ein Blatt Papier oder ein Dokument für eine kleine Übung zurechtzulegen. Dann stellte sie die Frage: „Was willst du mal werden?“ Auf drei Autoschildern stellte Christine Loebel die Möglichkeiten „Studium“, „Ausbildung“ und „Gap-Year“ vor, was auch direkt zu der Übung mit dem unbeschriebenen Blatt führte: In die Mitte sollten die Schüler ein kleines Kästchen zeichnen, aus den drei Zielen das auswählen, was für sie im Moment am interessantesten erscheint. Folgende Fragen sollte man sich notieren: Wer? Wie? Wo? Warum? Was? Wann? Jeder durfte sich über jede Frage kurz Gedanken machen, da jede einzelne Frage wichtig für die zukünftige Berufsentscheidung sei.

An diesen Fragen wurde noch einmal verdeutlicht, dass viele Faktoren von außen Einfluss nehmen, wenn es um die Berufswahl geht. So wirken etwa die Medien, der Arbeitsmarkt, die eigenen Fähigkeiten, Werte, Einstellungen und die Motivation oft auch unbewusst mit. Die Berufsberaterin betonte deshalb, wie wichtig es sei, trotz aller Einflüsse von außen die Entscheidung letztendlich selbst zu treffen.

Im Anschluss erklärte Loebel die Unterschiede zwischen Universität, Hochschule und dualem Studium sowie den Unterschied zwischen betrieblichen und schulischen Ausbildungen. Sie machte die Teilnehmer auch auf verschiedene Bewerbungsfristen aufmerksam. Um den Schülern die Komplexität der Berufswahl zu erleichtern, empfahl die Berufsberaterin ihnen, sich zunächst zu überlegen, ob sie die nächsten fünf bis sechs Jahre lieber in der Berufs- oder in der Forschungswelt verbringen möchten. Daran entscheide sich, ob man nach dem Abitur eine Ausbildung oder ein Studium beginne.

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Am Ende versorgte Loebel die Schüler mit Veranstaltungshinweisen und Links zur Berufsorientierung. Sie bot zugleich die Möglichkeit der individuellen Beratung an – online oder telefonisch –, um die Schüler persönlich auf dem Weg der Berufsorientierung zu begleiten.