Arbeiterwohlfahrt Walldürn - Halbstündiges Konzert auf der Terrasse der Seniorenwohnanlage Ein Zeichen der Hoffnung gesetzt

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Judith Weller (Geige), Tobias Kreß (Trompete) und Waltraud Kreß (Drehorgel), spielten am Freitag ein halbstündiges Konzert auf der Terrasse der Seniorenwohnanlage der Arbeiterwohlfahrt Walldürn. © AWO

Walldürn. Selbst die altehrwürdigen Glocken der Basilika stimmten mit ein, als am sonnigen, aber kalten Freitagnachmittag ein kleines Konzert auf der Terrasse der Seniorenwohnanlage des Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt Walldürn für die Bewohner begann.

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Es sollte die Menschen einerseits aufheitern, sie andererseits auch etwas ablenken in diesen von Entbehrungen geprägten Coronazeiten – und zuletzt auch ein bisschen Hoffnung vermitteln. Waltraud Kreß an der Drehorgel, ihr Sohn Tobias (Trompete) und Judith Weller aus Hardheim (Geige) zogen mit weltlichen und kirchlichen Melodien die Zuhörer in ihren Bann, darunter manche Passanten, die unweit des Geschehens auf dem Schlossplatz flanierten.

Der Vorsitzende des AWO-Ortsvereins, Kurt Kempf, betonte bei der Begrüßung zu Beginn des halbstündigen Konzerts, dass während der derzeitigen verschärften Corona-Einschränkungen keine Veranstaltungen in der sonst täglich belebten AWO-Begegnungsstätte stattfinden können. „Ich bedaure sehr, dass wir unsere Bewohner nahezu allein lassen müssen, um diese schwere Zeit zu bewältigen“, erklärte er. Deshalb sei es umso wichtiger, mit diesem Konzert, selbstverständlich unter Einhaltung der strengen Coronaauflagen, ein Zeichen der Hoffnung zu setzen.

Viel Beifall

Kempf dankte dem musikalischen Trio, das es verstand, sich in die Herzen der Zuhörer zu spielen. Das Repertoire war weit gespannt. Es reichte etwa vom „Charlottenwalzer“, dem immergrünen „kleinen Kaktus“ bis zum schwungvollen „Schneewalzer“. Auch die Geburtstagskinder hatte man nicht vergessen. Ihnen gratulierte das Trio hingebungsvoll mit einem „Happy Birthday“.

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Geistlich-besinnlich endete der mit viel Beifall goutierte musikalischen Reigen: „Von guten Mächten wunderbar geborgen“, „Ich bete an die Macht der Liebe“ und „Großer Gott wir loben Dich“ beendete die kleine, aber feine musikalische Darbietung in dieser so ernsten Zeit.