Autohaus Gramling

Ehrenamtliches Engagement gewürdigt

Auszeichnung als ehrenamtsfreundlicher Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz

Lesedauer: 
Auszeichnung mit von links Raphael Kaufmann, Thomas Strobl, Felix Gramling, Alfred Hubert und Karlheinz Pfaff. © Lichtgut – Leif Piechowski

Walldürn/Mosbach. Das Autohaus Gramling wurde ausgezeichnet als ehrenamtsfreundlicher Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz. Die Auszeichnung wurde durch den baden-württembergischen Innenminister Thomas Strobl vorgenommen.

Bei Gramling stehe man zu 100 Prozent hinter den ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, allen voran Geschäftsführer Felix Gramling: „Die Meisten der 19 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen engagieren sich bei der Feuerwehr, einzelne auch beim THW und in der Jugendarbeit von Sportvereinen meistens regional, aber natürlich gibt es auch Ausnahmesituationen, wie bei der Hochwasser-Katastrophe im Ahrtal, bei denen mehr Personal und auch für einen längeren Zeitraum benötigt wurden.“ Auch da stellte Gramling (zusätzlich zu einem Lkw) selbstverständlich die betreffenden Mitarbeiter frei.

Aber auch das gute Miteinander innerhalb des Unternehmens und abteilungsübergreifend ermögliche es, unkompliziert und verständnisvoll, daß Arbeitskolleg sich unterstützen die Personallücke abdecken. Jeder wisse, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement ist.

Mehr zum Thema

Sicherheit

Gipfel gegen Hass und Hetze

Veröffentlicht
Von
Jürgen Bock
Mehr erfahren

Denn auf dem Land könnten wichtige Institutionen, wie die Feuerwehr und das THW ohne das Ehrenamt gar nicht existieren. Wenn man darauf hoffen wolle, dass man aus einem verunfallten Fahrzeug befreit wird, muss man auch das Ehrenamt unterstützen. Außerdem sind Mitarbeiter, die im Ehrenamt tätig sind, erfahrungsgemäß sehr wertvoll, weil sie sich gut in Teams integrieren können, Stresssituationen gewohnt sind und sehr konzentriert zur Sache gehen.

Felix Gramling nahm die Auszeichnung zwar mit Stolz von Innenminister Strobl entgegen, betont jedoch, daß sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für diese Auszeichnung viel verdienter gemacht haben als er. Insofern nahm er die Auszeichnung stellvertretend für die Ehrenamtlichen und deren wertvolle Arbeit entgegen.