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Wanderung des OWK - Odenwaldklub auf historischen Spuren unterwegs

Dreimärker war das Ziel

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Walldürn. Der Odenwaldklub wanderte zu einem weiteren Dreimärker. Ziel dieser Wanderung war der Standort des Dreimärkers am Zusammentreffen der Gemarkungen von Walldürn, Höpfingen und Glashofen. Bei sonnigem Wanderwetter machten sich 33 Wanderfreunde in zwei Gruppen auf den Weg. Der Weg beider Wandergruppen führte zunächst zur Laurentiuskapelle auf der Heide. Hier gesellten sich noch einige Wanderfreunde hinzu.

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Die circa 14 Kilometer lange Tour, geleitet von Wolfgang Eisenhauer, führte entlang des Hauptwanderwegs 24 des OWK. Hier informierte der Wanderführer unterstützt von kundigen Gruppenmitgliedern über den Bau der Gleisanlage, das ehemals 102 Hektar große Flugplatzgelände sowie über die vier Bunker und deren Nutzung.

Die Wanderer mit einer Strecke von rund acht Kilometern, geleitet von Brunhilde Marquardt, folgten der Markierung „roter Punkt“ durch die heimatlichen Distrikte Lindig, Galgen, Höpfinger Pfad und Taubenpfad. Letztlich erreichten beide Gruppen den Wiesen- und Grenzweg zwischen Walldürn und Höpfingen im Gewann Geierspitze.

Hier konnte man nur auf den ehemaligen Standort des historischen Dreimärkers hinweisen, an dem die Gemeinden Walldürn, Höpfingen und Glashofen aufeinandertreffen mit seiner Aufgabe, deren Territorien sichtbar zu machen. Den Grenzstein selbst hat man wiederentdeckt. Ein OWK-Wanderführer fand ihn bei der Vortour im Wald auf Walldürner Gemarkung entwurzelt und beschädigt vor. Mittlerweile wurde dieser fachgerecht geborgen und gesichert und wird künftig museal zu sehen sein. Eine Restaurierung des Steins mit neuer Aufrichtung am konkreten Ort wäre sehr aufwendig und teuer. Zudem hat er keine funktionale und politische Relevanz mehr.

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Allerdings sind Dreimärker Hoheitszeichen. Sie grenzen Hoheitsbereiche ab und dürfen nicht verändert, nicht unbefugt versetzt oder entfernt werden. Um Walldürn herum gibt es neun Dreimärker. Fünf Standorte von Dreimärkern wurden bereits vom OWK erwandert, die restlichen vier stehen bereits als Ziele auf dem Wanderplan 2021/22.

Der Rückweg der einen Gruppe führte auf dem alten Grenzweg zwischen Walldürn und Glashofen weiter über den Limesweg, einem weiteren Grenzweg zwischen Römern und Germanen aus dem 2. Jahrhundert, zurück nach Walldürn. Die andere Gruppe ging auch auf dem Limesweg, doch in die andere Richtung, durch die Gewanne Lange Birke, Steinehaus, Weißer Kohlschlag und Kohleplatte über die Alte Glashofener Straße nach Walldürn. Brunhilde Marquardt rundete den Tag mit dem Gedicht „September“ von Erich Kästner ab, bevor beide Gruppen sich im Biergarten des Ristorante „Noi Due“ trafen.

Agnes Sans, die Vorsitzende des OWK, dankte beiden Wanderführern für die Vorbereitung und Durchführung der beiden Touren.

Die nächste Wanderung ist am 26. September mit Karl-Friedrich Berberich.

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