AdUnit Billboard
In der Kirche St. Marien - Jugendgottesdienst mit Lösungsansatz zum Schulstart

Der Kampf um die besten Plätze und Positionen ist nichts Neues

Von 
(ac)
Lesedauer: 
Themen rund um den Start in das neue Schuljahr standen bei einem Jugendgottesdienst in der Kirche St. Marien auf dem Programm. © Achim Dörr

Walldürn. Lebendig und Mut machend gestaltete sich der Jugendgottesdienst in der St. Marienkirche. Aber nicht nur durch die schwungvoll und rhythmisch vorgetragenen geistlichen Lieder der Jugendband „Young Musicians“. Nein: Das Thema „Back to school…mit Gott…?“ fand bei den zahlreichen Gottesdienstbesuchern Interesse und bestätigte das Vorbereitungsteam YOU(th) in ihren Vorüberlegungen.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Elena Spies begrüßte die Jugendlichen und jungen Erwachsenen und stellte dabei die Thematik in den Mittelpunkt. Pater Irenäus Wojtko OFMConv. eröffnete danach die Eucharistiefeier. Mit zwei Rollenspielen, von Mareen Schindler, Julian Teichmann und Sabrina Miko vorgetragen, wurden die Fragestellungen nochmals anschaulich herausgestellt.

Die offenen Fragen und Ängste zum Start in das neue Schuljahr nach Leistungsdruck, Corona-Pandemie, Wiedersehensfreude, Perspektiven für die Zukunft, fanden sich in den Dialoggesprächen wieder. Pater Irenäus spannte dann den Bogen aus der Tageslesung im Jakobusbrief, vorgetragen von Marie Wengel, und im Evangelium nach Markus mit den drängenden Fragen der Schüler zum Schuljahresstart. Dabei wies er darauf hin, dass es den Kampf um die besten Plätze und Positionen um Macht schon vor 2000 Jahren gab und dies nichts Neues ist. „In den Bereichen Schule, Parteien, Arbeitsplatz und Kirche erleben wird das jeden Tag“, so der Geistliche. Aber: Gott kümmert sich um uns. „Er sieht deine Sorgen, egal wo Du bist. Er bringt dich immer wieder ans Tageslicht. Als Kinder Gottes sind wir für Jesus wertvoll. Er ist bei uns. Und: Mit einem klaren Bekenntnis zu Jesus können wir andere in Schutz nehmen, ihnen zuhören und zu wahren Friedensstifter werden“, so der Pater weiter. Die Frage nach dem Kleinsten und Geringsten ist also maßgebend: Kann ich ihnen eine Stimme geben? Gebe ich ihnen Trost? „Gott ist bei uns, daher habt keine Angst“, so Pater Irenäus. Erstmals konnten die Gottesdienstbesucher während eines Instrumentalstückes ihre Fürbitten aufschreiben, die dann eingesammelt und vom Gemeindereferent Adrian Ambiel vorgetragen wurden. Alle Fürbitten wurden auf die Stufen vor den Altar gelegt. Mit dem Lied „Groß sein lässt meine Seele den Herrn“ fand dieser Jugendgottesdienst einen emotionalen Abschluss. (ac)

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1