Grundschule in Rippberg - Martin Eck wurde offiziell in das Amt des Schulleiters eingeführt / Ehrengäste loben dessen Art und hoffen auf eine gute Zukunft „Das Herz auf dem rechten Fleck“

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hape
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Zahlreiche Ortsvorsteher und Ehrengäste freuten sich über die Amtseinführung des neuen Schulleiters Martin Eck (Fünfter von rechts). © Joachim Hahner-Pestel

Rippberg. Ein freudiges Ereignis gab es an der Rippberger Grundschule zu feiern: die Amtseinführung des neuen Schulleiters Martin Eck. Nachdem die Flötengruppe unter der Leitung von Neli Krug zwei Liedstücke aus ihrem Repertoire präsentiert hatte, begrüßte Grundschullehrer Christoph Schmieder die geladenen Gäste, darunter unter anderem Direktor des staatlichen Schulamts Mannheim, Peter Frey. Es sei eine Freude und Erleichterung, dass nach einer längeren Interimszeit Martin Eck seinen Hut in den Ring geworfen habe. Bevor Frey etwas näher darauf einging, bedankte er sich beim engagierten Kollegium der Grundschule. Alle hätten sich in bester Kooperation gegenseitig unterstützt und dafür gesorgt, dass über die unterrichtliche Arbeit hinaus der Schulbetrieb weiterlief.

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Der Schulamtsdirektor ging kurz in seiner Laudatio auf den Werdegang von Eck ein. Die Schulgemeinde in Rippberg sei eine ganz besondere, betonte Frey, das habe er in seiner 20-jährigen Zuständigkeit immer gespürt. Auch habe er hier mit dem Bürgermeister und den Gemeinde- und Ortschaftsräten Persönlichkeiten, die sich ihrer Verantwortung für Schulen voll bewusst seien und ihnen offen und unterstützend begegnen. Eck habe hier damit ein gutes Team, eine kooperative Schulgemeinde. Mit einem Gedicht und den besten Glückwünschen beendete Frey seine Rede zur Amtseinführung.

Eine gute Entscheidung

„Wer seine Schüler das ABC gelehrt, hat eine größere Tat vollbracht als der Feldherr, der eine Schlacht geschlagen.“ Mit diesem Vergleich, den der Philosoph und Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibnitz vor 300 Jahren anstellte, beschrieb Bürgermeister Markus Günther die Bedeutung eines Lehrer und Schuldirektors. Günther freue sich, dass nun mit Eck ein versierter Pädagoge mit großer Erfahrung die Leitung der Schule übernehme. Dass die Schulbehörde diese verantwortungsvolle Aufgabe an Eck übertragen habe, hielt er für eine ebenso gute wie weise Entscheidung. Es liege nun am neuen Schulleiter, zusammen mit allen Beteiligten diese Entscheidung zum Nutzen der Schule und insbesondere zum Vorteil für die Kinder umzusetzen. Der Auftrag der Schule und des Schulleiters sei zu keinem Zeitpunkt leicht gewesen.

Kommunikator, Motivator und Mediator, Vermittler und Überzeuger, aber auch Frustrationen auffangen – bei einer solchen Stellenbeschreibung denke wohl kaum jemand gleich an einen Schulleiter. Und doch werden diese Fähigkeiten in ihrem Amt heute genauso gebraucht wie pädagogisches und fachliches Wissen, Einfühlvermögen und organisatorisches Geschick, so der Bürgermeister. Er sei fest davon überzeugt, dass die Grundschule Rippberg unter der Führung von Eck die Kinder auch künftig gut auf den weiteren Lebensweg vorbereiten werde.

Wichtige Zusammenarbeit

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Die Schule dürfe sich heute nicht auf ihre vier Wände beschränken. Sie sei ein Teil des Lebens in einer Stadt und vielfältig mit Vereinen und Organisationen verflochten. Der Aufschwung, den die Vereine in kulturellen und sportlichen Bereichen genommen haben, sei nicht zuletzt auf diese vorbildliche Zusammenarbeit zurückzuführen.

Harte Arbeit

Schuldirektor Wolfgang Kögel von der Werkrealschule überbrachte die Glückwünsche des Kollegiums und der sieben Nachbarschulen. Kögel ging in seiner Ansprache auf das Amt eines Schulleiters ein, das mit vielen Gesprächen, und Entscheidungen, harten Konflikten und manchmal unfairen Anschuldigungen begleitet werde. Die Schüler der Rippberger Grundschule hätten einen Schulleiter bekommen, der das Herz auf dem rechten Fleck habe. Die Schule sollte ein Ort sein, an dem das individuelle Potenzial jedes Einzelnen erkannt wird und Talente gefördert werden, also Kinder und Lehrer sich gemeinsam verwirklichen, so Elternbeiratsvorsitzende Andrea Weismann. Diese übermittelte die Grüße und Gratulationswünsche im Namen aller Schüler und deren Eltern.

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Das Schlusswort hatte schlussendlich die Person, um die es an diesem Tag ging: Martin Eck. Er bedankte sich bei den Kindern der Werksrealschule Walldürn, den Grundschulkindern in Rippberg und bei allen Beteiligten und Kollegen. hape