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In der kirchlichen Sozialstation - Dr. Seitz impfte Gäste und Mitarbeiter der Tagespflege / Appell der Pflegedienstleitung zum Impfen

„Booster“-Angebot kam sehr gut an

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ds
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Nach dem Impfen gab es die Bestätigung durch die Ärztin. © Bernd Stieglmeier

„Boostern“ war am Mittwoch bei der kirchlichen Sozialstation in Walldürn angesagt. Die Aktion für die Dritt-Impfung wurde vor dem Hintergrund der seit Tagen steigenden Infektions- und Inzidenzahlen durchgeführt.

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Walldürn. Diese alarmierende Tatsache der nun wieder stetig steigenden Inzidenzahlen und das Auslösen der „Warnstufe“ sowie der in absehbarer Zeit drohenden „Alarmstufe“ war Anlass für die kirchliche Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn zum Angebot für eine Booster-Impfung am Mittwochnachmittag für alle die Einrichtung in Walldürn besuchenden Gäste der Tagespflege, aber auch für alle Mitarbeiter. Sie wurde durchgeführt durch die Fachärztin für Allgemeinmedizin Dr. med. Bettina Seitz aus Hardheim. Damit soll erreicht werden, dass es wie bisher auch, künftig zu keiner ernsthaften Erkrankung beziehungsweise Ansteckung kommt.

Wie die Pflegedienstleiterin Martina Weimann und die Leiterin der Tagespflege, Gaby Horn vor Beginn dieses Impftermins in einem Pressegespräch betonten, stelle die momentane Corona-Situation nach wie vor eine große Herausforderung dar, was die Sicherstellung der Versorgung aller der Einrichtung anvertrauten zu pflegenden Menschen angehe.

Da hier überwiegend Personen mit einem besonderen Risiko für schwere Krankheitsverläufe gepflegt und betreut würden, sei es umso wichtiger, dass neben den Hygiene- und Schutzmaßnahmen auch die sogenannten „Booster“-Impfungen sechs Monate nach der Corona-Erst- und Zweitimpfung angenommen würden. Sowohl für das Personal als auch alle die Einrichtung in Anspruch nehmenden Menschen sei diese dritte Impfung ein wichtiger Schutz.

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Hohe Impfquote

Erfreulicherweise betrage die Impfquote – nach Erst- und Zweitimpfung – beim Personal 98 Prozent und bei den Gästen der Tagespflege 99 Prozent. Und weitere zahlreiche Gäste der Tagespflege und des Personals hätten auch bereits schon beim Hausarzt ihre „Booster“-Impfung erhalten. Umso erfreulicher sei es nun, dass bei diesem Impftermin vor Ort in den Räumen der kirchlichen Sozialstation in Walldürn weitere 17 der insgesamt 48 derzeitigen Gäste der Tagespflege diese „Booster“-Drittimpfung erhalten würden.

Die eindringliche Botschaft seitens der Pflegedienstleitung an alle laute, dass es wichtig sei, dass man sich diese „Booster“-Impfung geben lasse, auch um die Kollegen auf den Intensivstationen in den Kliniken nicht noch mehr zu belasten.

Spritze und Bestätigung

Nach diesem Gespräch ging es dann in die für diese Impfungen vorbereiteten drei Räume, wo die 17 Gäste der Tagespflege sowie die zehn Mitarbeiter der Sozialstation von Dr. med. Bettina Seitz ihre Impfung und auch ihre Impfbestätigung ausgehändigt erhielten.

Interessant die von Gästen der Tagespflege bei diesem Termin geäußerten Kommentare und Ansichten hinsichtlich der Corona-Pandemie und dieser Aktion „Booster“-Impfung.

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Irma Kühner: „Ich lasse mich impfen aus Sicherheitsgründen für mich und meine Familie“.

Margot Thiry: „Weil die Wirkung des Impfstoffs nachlässt und ich mich nicht infizieren möchte“.

Iris Gehrig: „Damit wir weiterhin zusammenkommen können hier in der Tagespflege, zu Hause, mit Freunden und dass ich meinen Teil dazu beitrage, damit in dieser Einrichtung kein Corona ausbricht“.

Lieselotte Frentzel: „Ich finde es gut, dass diese „Booster“-Impfung in dieser Einrichtung angeboten wird“.

Rottraud Berberich: „Ich muss demnächst zur Untersuchung nach Tübingen, und da passt diese ,Booster’-Impfung schon im Vorfeld und es ist für mich so leichter“.

Helfried Münkel: „Ich musste gar nicht lange überlegen, als ich von dieser „Booster“-Impfung in der Einrichtung erfuhr“.

Jutta Kaufmann: „Auf Anraten meiner Schwester habe ich mich spontan für die ,Drittimpfung’ vor Ort entschieden“.

Hilde Schätzler: „Es ist halt so, und auch richtig so“. ds

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