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In der Basilika - Motorradpilger aus dem Allgäu feierten Heilige Messe / Durch K-TV auf Wallfahrtsort aufmerksam geworden

Biker gönnten sich eine „kurvenreiche Auszeit“ im Odenwald

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(ac)
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Die Biker-Gruppe Sankt Nikolaus aus dem Ost-Allgäu machte im Rahmen ihrer Motorrad-Wallfahrt Station in der Wallfahrtsstadt Walldürn. © Achim Dörr

Walldürn. Auch wenn in den letzten beiden Jahren die große Motorrad-Wallfahrt am Pfingstsamstag Corona-bedingt ausfallen musste, so kamen in den vergangenen Monaten doch immer wieder kleinere motorisierte Zweiradgruppen in die Wallfahrtsstadt. So auch am Sonntag die Sankt Nikolausbiker aus Unterthingau bei Kempten im Ost-Allgäu. Die rund 20 Biker sind eine ganze Woche unterwegs und haben ihr Domizil im Odenwald bezogen, von wo aus sie Tagestouren unternehmen. Das Motto ihrer diesjährigen Motorrad-Wallfahrt lautet: „Kurvenreiche Auszeit im Odenwald“. Mittendrin in der Gruppe war auch ihr Pfarrer Edward Wastag, Leiter der dortigen Pfarrei und selbst passionierter Biker.

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Er zelebrierte am Sonntag-Vormittag dann auch das Hochamt in der Wallfahrtsbasilika zum Heiligen Blut. Die Tageslesungen und Fürbitten wurden von den Mitgliedern der Biker-Gruppe vorgetragen und gestaltet.

In seiner Predigt hob Pfarrer Wastag hervor, dass es wichtig sei, dass man mit dem Herzen spricht und davon ausgehend mit einer guten inneren Haltung Gott und den Menschen begegnet. Ein reines Bekenntnis nur mit den Lippen führt nicht zu Gott. Die Grundlage für ein gelingendes Leben liegt somit im Evangelium, das Jesus Christus uns Menschen verkündet hat.

Blutschrein wurde geöffnet

Da die Biker-Gruppe aus dem Bistum Augsburg offiziell angemeldet war, wurde auch der Blutschrein in der Basilika an diesem Vormittag eigens zu deren Aufenthalt geöffnet.

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Aufmerksam auf den Wallfahrtsort Walldürn wurde die Gruppe durch die Fernsehübertragungen durch K-TV und wie es der Zufall wollte, wurde auch das Hochamt an diesem Sonntag bei K-TV und über den Livestream des YouTube-Kanals der Seelsorgeeinheit Walldürn live übertragen.

Am Ende dankte Pfarrer Wastag für die freundliche Aufnahme an der Gnadenstätte und wünschte seiner Gruppe und allen Gottesdienstbesuchern eine gesegnete Woche, mit dem humorvollen Hinweis: „Bitte bei den Mahlzeiten immer die Teller und Töpfe leer zu essen, damit sich das aktuelle schlechte Wetter bessern möge.“ (ac)

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