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Karl-Ernst-Gymnasium - Berufs- und Studienorientierung

Bei Berufswahl Wege aufgezeigt

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Amorbach. „Mach’ nicht irgendwas, sondern das, was zu dir passt!“ Unter diesem Motto stand das Seminar zur Berufs- und Studienwahl für die 11. Jahrgangsstufe des Karl-Ernst-Gymnasiums in Amorbach. Endlich wieder raus aus dem digitalen Modus und vor Ort in der Schule zu sein, darüber freute sich Christine Loebel von der Bundesagentur für Arbeit, die den Schülern an einem Nachmittag etliche Möglichkeiten bezüglich der Berufswahl nach dem Abitur näherbrachte. Was mache ich nach dem Abitur? Eine Frage, die sich viele Schüler stellen. Frau Loebel stellte von Anfang an fest: „Seht es als euer Projekt, euren Lebensweg nach der Schule.“ Von Informationen über Studium, Ausbildung bis hin zum dualen Studium und Gap Year war für jeden etwas dabei.

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Um die Teilnehmer des Seminars besser einschätzen zu können, bat Loebel die Schüler eine Zahl zwischen 1 und 10 auf einen Zettel zu schreiben. Dabei stand 1 dafür, dass man noch gar nicht weiß, was man nach der Schule machen möchte und 10 für: Ich habe schon alles durchgeplant. Ein sehr gemischtes Bild von verschiedenen Standpunkten der Schüler war erkennbar. Viele bemühen sich noch herauszufinden, welcher Beruf oder Studiengang zu einem passt. Das machte erneut deutlich, wie wichtig es ist, dass jeder eine individuelle Beratung bekommt. Diese Möglichkeit gibt es durch Frau Loebel, entweder im direkten Gespräch in der Schule oder durch Videochats und Anrufe.

Durch ein Autoschild mit der Aufschrift „ABITUR 2023“ fokussierte die Berufsberaterin die Seminarteilnehmer auf ihr Ziel, machte aber auch deutlich, dass man nicht unbedingt studieren muss, wenn man sein Abitur hat. Es gibt die Möglichkeit einer Ausbildung, die den Vorteil hat, dass man schneller Geld verdient, unabhängig wird und praxisorientierter arbeitet.

Des Weiteren machte Christine Loebel auf die zahlreichen Testmöglichkeiten der Bundesagentur für Arbeit aufmerksam. So kann man beispielsweise online den CHECK-U-TEST machen, bei dem man mithilfe der Kategorien „Interessen, Fähigkeiten, berufliche Vorlieben und soziale Kompetenzen“ einen ersten Einblick bekommt, welcher Beruf zu einem passen würde. Außerdem hat man die Möglichkeit, sich in der Geschäftsstelle in Aschaffenburg für einen studienfeldbezogenen Beratungstest anzumelden. Durch das anschließende Feedbackgespräch kann man herausfinden, ob der favorisierte Studiengang zu den eigenen Fähigkeiten passt.

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Zum Abschluss machte Christine Loebel auf die regionalen Veranstaltungen aufmerksam und ermutigte die Schüler diese Chancen zu nutzen, um ihren Traumberufen näherzukommen.

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