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Vor der Kirche St. Marien

Baum als Mahnung an den Frieden

Singkreis Walldürn pflanzte einen Friedensbaum

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ds
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Ein Friedensbaum wurde vom Singkreis Walldürn vor der Kirche St. Marien gepflanzt. © Bernd Stieglmeier

Walldürn. Im Anschluss an den Festgottesdienst zum Patrozinium der Kirche „St. Marien“ in Walldürn-Süd, der kirchenmusikalisch vom Walldürner Singkreis und von Robert Schmeiser als Organist feierlich gestaltet wurde und in dessen Mittelpunkt die Predigt von Stadtpfarrer P. Josef Bregula OFM Conv. stand (die FN berichteten), pflanzte der Singkreis Walldürn auf dem Vorplatz vor der Kirche einen Friedensbaum als sichtbares äußeres Zeichen für den Frieden.

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Frieden ist zerbrechlich

Nachdem bereits während des Festgottesdienstes in den vom Singkreis dargebotenen und von den Gottesdienstbesuchern auch mitgesungenen Kirchenliedern und auch in der Predigt des Stadtpfarrers das Thema „Frieden“ wiederholt zum Ausdruck gekommen war, machten nach dem Festgottesdienst sowohl der Stadtpfarrer als nach ihm dann auch Bürgermeister Markus Günther in ihren Ansprachen noch einmal in aller Deutlichkeit darauf aufmerksam, wie zerbrechlich Frieden doch immer wieder sein könne, wie gerade die letzten Monate wieder gezeigt hätten und wir alle fast tagtäglich erleben könnten – in uns selbst, in unserer näheren Umgebung und auch weltweit.

Besonders der Krieg in der Ukraine habe wieder einmal in erschreckender Weise gezeigt, dass Frieden fürwahr nicht selbstverständlich sei. Gerade dieser Krieg habe den Menschen einmal mehr wieder vor Augen geführt und deutlich gemacht, dass Streit und Krieg überall und allerorts möglich sind und deshalb jeder dazu aufgerufen ist, sich für den Frieden und ein friedliches Miteinander einzusetzen.

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Der an diesem Sonntagvormittag nun mit der Unterstützung des Städtischen Bauhofes und von Michael Friedrich von der Walldürner Firma Friedrich gepflanzte Friedensbaum solle stets daran erinnern, sich für diesen Frieden einzusetzen und für den Frieden Gottes in unseren Herzen und unter den Menschen zu beten.

Mit der Aufstellung dieses Friedensbaumes wolle der Singkreis die Menschen, die an diesem Baum vorübergehen würden, nachhaltig daran erinnern, diesen Versöhnungsauftrag aktiv mitzugestalten – sei es bei der Versöhnung mit den Verletzungen in einem selbst, bei der Versöhnung in den Familien und im persönlichen Umfeld, aber auch bei der Versöhnung unter den Staaten und Völkern. So wie der Baum Wurzeln schlage und frisches Grün hervorbringe, so solle der Frieden Gottes in den Menschen und in der Welt Wurzeln schlagen und Frucht bringen – so die Intention der Initiatoren der Friedensbaum-Pflanzaktion. Gerade der Baum vor einer Kirche erinnere immer wieder daran, dass besonders auch die Religionen einen wichtigen Beitrag zur Arbeit am Frieden, für Gerechtigkeit und der Bewahrung der Schöpfung leisten müssten.

Segnung

Nach den beiden Ansprachen von Stadtpfarrer und Bürgermeister nahm Pater Josef dann zu den Klängen des vom Walldürner Singkreis dargebotenen Friedensliedes „Shalom“ die Weihe und Segnung des eingepflanzten Friedensbaumes vor. ds

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