Ausschuss für Technik und Umwelt tagte - Arbeitsvergaben für Neubau des Feuerwehrgerätehauses und der Turnhalle Keimstraße Ausschuss bleibt beim Nein zu Werbetafel

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Für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses standen Arbeitsvergaben auf der Tagesordnung der Sitzung des Technischen Ausschusses. © Link Architekten

Arbeitsvergaben für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses und die Turnhalle in der Keimstraße standen auf der Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Technik und Umwelt.

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Walldürn. Die Sitzung unter dem Vorsitz von Bürgermeister Markus Günther fand im Haus der offenen Tür statt.

Erneut auf der Tagesordnung lag der bereits in der Sitzung vom 8. Oktober 2019 behandelte und damals vom Ausschuss abgelehnte Bauantrag eines Antragstellers auf Errichtung einer beklebten und beleuchteten Großflächentafel zweiseitig frei stehend auf einem Grundstück in der Buchener Straße. Dies mit der Begründung, dass aus verkehrsrechtlicher Sicht und städtebaulichen Gründen erhebliche Bedenken bestünden. Die Baurechtsbehörde der Stadt hat zwischenzeitlich schriftlich mitgeteilt, die Entscheidung zur Versagung des gemeindlichen Einvernehmens erneut zu überdenken, nachdem das Regierungspräsidium Karlsruhe schriftlich angeordnet habe, die Baugenehmigung zu erteilen und das gemeindliche Einvernehmen zu ersetzen.

Die freistehende Werbeanlage hat eine Größe von 3,80 auf 2,65 Meter (Tafelhöhe) und eine Gesamthöhe von rund vier Meter. Die Grundkonstruktion ist aus verzinktem Stahl geplant und das übrige Außenmaterial soll aus pulverbeschichtetem Aluminium ausgeführt werden.

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Bei der Sitzung am 8. Oktober wurde der Ausschuss gemäß Mitteilung der Baurechtsbehörde in Kenntnis gesetzt, dass das Vorhaben aus deren Sicht genehmigungsfähig sei. Unter anderem wurde die Fachbehörde Straßenverkehrswesen beim GVV Hardheim-Walldürn um Stellungsnahme gebeten, die gegen das Vorhaben – in Abstimmung mit der zuständigen Polizeibehörde – keine Bedenken geäußert hatte. Die damalige weitergehende baurechtliche Prüfung der Baurechtsbehörde hatte ebenfalls ergeben, dass eine Genehmigungsfähigkeit vorliege.

Kein Einvernehmen

Trotz all dieser genannten Argumentationen vonseiten des Regie-rungspräsidiums Karlsruhe und der Baurechtsbehörde beschlossen die Mitglieder des Ausschusses für Technik und Umwelt nach eingehender Diskussion, dem gestellten Bautrag erneut mehrheitlich (bei einer Ja-Stimme und einer Enthaltung) das gemeindliche Einvernehmen zu versagen.

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Problemlos abgewickelt wurde dann vorbehaltlich der Zustimmung von Seiten der Fachbehörden der Antrag zum Einbau einer Betriebsleiterwohnung in ein bestehendes Betriebsgebäude auf einem Grundstück in der Straße „Im Barnholz“.

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Ebenso danach der Antrag eines Antragstellers aus Walldürn zur Nutzung eines Lagers, einer Werkstatt und eines Verkaufsraumes in einem eingeschossigen Gebäude in Wohnraum und Ladenfläche auf zwei Grundstücken in der Ringstraße.

Ebenfalls die Zustimmung fand vorbehaltlich der Zustimmung der Fachbehörden die Bauvoranfrage eines Antragstellers aus Walldürn auf Nutzungsänderung eines Lager- und Versandgebäudes in ein Lagergebäude und eine Spielhalle auf einem Grundstück, Anwesen Altziegelhaus 1.

Jeweils einstimmig beschlossen wurde vom Ausschuss beim Neubau der Atemschutzübungsanlage die Vergabe des Gewerks „Sanitär“ an die Firma Gramlich GmbH aus Limbach als preisgünstigstem Bieter zu deren Angebotspreis von rund 34 192 Euro, dieVvergabe des Gewerks „Vorgehängte hinterlüftete Fassade“ an die Firma Fassadentechnik Schmidt aus Heidelberg zu deren Angebotspreis von rund 52 496 Euro sowie die Vergabe des Gewerks „Heizungsanlagen“ an die Firma Claus Fecher GmbH aus Schneeberg zum Angebotspreis von 65 475 Euro.

Die Vergabe für die Lieferung der mobilen Sportgeräte für den Neubau der Sporthalle in der Keimstraße erfolgte an die Firma Gotthilf Benz Turngerätefabrik aus Winnenden als preisgünstigstem Bieter zu deren Angebotspreis von 55 589 Euro.

Ausgleichsmaßnahme

Schließlich beschloss man noch in einstimmigem Votum die Vergabe für die Umsetzung der naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen für das Gewerbegebiet „Röte“ an die Firma Matthias Hennig Garten- und Landschaftsbau aus Neusaß als preisgünstigstem Bieter zu deren Angebotspreis von rund 70 553 Euro zu vergeben. ds