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Miltenberg - Die Erfassung der Geflüchteten geht voran

Arbeit auf Hochtouren

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Miltenberg. Die aus der Ukraine in den Landkreis Miltenberg geflüchteten Menschen bedeuten auch für die Landkreisverwaltung einen hohen Personal- und Arbeitsaufwand. Aktuellen Zahlen zufolge haben die beiden Sachgebiete 331 und 332 mit Stand 30. Mai insgesamt 957 von insgesamt 1121 geflüchtete Personen erkennungsdienstlich erfasst und behandelt.

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Aktuell laufen in den Sachgebieten die abschließenden Fertigstellungen der ausländerrechtlichen Behandlung sowie die Aushändigung der elektronischen Aufenthaltstitel mit Erfassungen im Ausländerprogramm „Stranger“ auf Hochtouren. Hier konnten zwischenzeitig bereits 256 Fälle abgeschlossen werden, so dass keine weiteren Tätigkeiten mehr erforderlich sind: Die Geflüchteten dürfen einer Erwerbstätigkeit nachgehen, ihr Aufenthalt in Deutschland ist legitimiert.

Die effektive erkennungsdienstliche Behandlung im Sachgebiet ist laut Sachgebietsleiter Rudolf Elbert umso höher zu bewerten, da daneben auch der reguläre Dienstbetrieb (Erledigung anderer aufenthaltsrechtlicher und personenstandsrechtlicher Tätigkeiten anderer Nationen) weitestgehend aufrechterhalten werden konnte, auch wenn die sonstigen Terminvergaben für die Sachbearbeiter bereits für die nächsten sieben Wochen ausgebucht sind.

Von Polizei unterstützt

Personell unterstützt wurde das Landratsamt dabei dankenswerterweise von Kräften der Miltenberger Polizei. Diese Kapazitäten konnten mittlerweile deutlich verringert werden. Landrat Jens Marco Scherf bescheinigte dem Sachgebiet unter Leitung von Rudolf Elbert „herausragende Arbeit unter extrem hoher Belastung“ und dankte dem gesamten Team sowie den eingesetzten Polizeibeamten.

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