An der Grundschule Walldürn - Probealarm mit der neuen elektronischen Alarmierungsanlage klappte wie am Schnürchen Alte Handsirene hat ausgedient

Lesedauer: 

Diszipliniert und ruhig lief der Probealarm gestern an der Grundschule ab.

© Ralf Marker

Wie am Schnürchen lief gestern an der Grundschule der erste Alarm mit der neuen elektronischen Alarmierungsanlage ab. Damit hat die alte Handsirene ausgedient.

AdUnit urban-intext1

Walldürn. Um 10 Uhr drückte Hausmeister Steffen Scheuermann auf den Knopf, der den Alarm auslöste. Schon kurz danach waren Kinderstimmen im Treppenhaus der Schule zu hören. Begleitet von ihren Klassenlehrerinnen machten sich die 272 Schüler der zwölf Klassen auf den Weg aus dem Schulgebäude ins Freie zum Sammelort auf dem Parkplatz der Volksbank.

Dort zogen Rektorin Christina Scheuermann, Bürgermeister Markus Günther, Christian Berlin, Sachgebiets-Mitarbeiter Technik beim Bauverwaltungsamt, Georg Farrenkopf vom Bauverwaltungsamt, und Thomas Hess von der Firma Hess ein positives Fazit der Übung. Alles sei sehr diszipliniert abgelaufen. Den Schülern wird der Zweck einer solchen Übung natürlich erläutert.

Christina Scheuermann freute sich über die neue Anlage, die gegenüber der alten Handsirene eine deutliche Verbesserung sei. Die neue Anlage funktioniere auch bei einem Stromausfall, Akkus sorgen dann für eine Laufzeit von über 70 Stunden.

AdUnit urban-intext2

"Mit dem Einbau einer elektronischen Alarmierungsanlage in der Grundschule wurde ein großes Stück Sicherheit für die Grundschulkinder und die Lehrer erzielt", so der Bürgermeister. Und das gelte auch für die Musikschule, die ja ebenfalls im Grundschulgebäude untergebracht ist.

Die neue Anlage wurde in Verbindung mit dem Probealarm offiziell übergeben. Die neue Anlage erstreckt sich über alle Zimmer und löst akustischen sowie optischen Alarm aus. Die überall hörbare Sirene auf den Gängen signalisiert einen Feueralarm und fordert die Schüler zum Verlassen des Gebäudes auf.

AdUnit urban-intext3

Das Blitzlicht in den Räumen alarmiert lautlos und signalisiert einen Amok-Angriff, der das Verschließen der Klassenräume nach sich zieht. Die Anlage wurde von der Firma Hallermeier aus Grasselenbach und der Firma Hess aus Walldürn aufgebaut und in Betrieb genommen.

AdUnit urban-intext4

Der Einbau erfolgte unter laufendem Schulbetrieb. Die Belästigungen wurden von den beiden Firmen auf ein Minimum reduziert, so dass heute alle zufrieden diese Anlage übergeben können, lobte Christina Scheuermann. Die Kosten beliefen sich auf etwa 22 000 Euro.

"Die Anlage wurde für den Ernstfall errichtet. Wir hoffen aber, dass wir sie nie im richtigen Einsatz benötigen", sagte Schulleiterin Christina Scheuermann abschließend, ehe für die Schüler der Unterricht weiterging. mar