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Bis Jahresende befristet - ESF-Förderprogramm „Ausbildungsbereitschaft stärken“ läuft noch bis Jahresende

Zur Gewinnung von Nachwuchskräften

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Main-Tauber-Kreis/Stuttgart. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg unterstützt mit dem ESF-Förderprogramm „Ausbildungsbereitschaft stärken React-EU“ kleine Unternehmen bei der betrieblichen Ausbildung mit 3500 Euro. „Wir helfen kleinen Betrieben mit bis zu neun Mitarbeitenden dabei, trotz der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise weiter auszubilden. Damit wollen wir zur Fachkräftesicherung in solchen Kleinunternehmen und zu einer stabilen Erholung der Wirtschaft beitragen“, erklärt Landtagsvizepräsident Wolfgang Reinhart, der auch dem Finanz- und dem Wirtschaftsausschuss angehört.

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Hohe Kosten

Gerade kleine Betriebe bilden ihren Fachkräftenachwuchs häufig selbst aus. Gleichzeitig sind die Kosten der Ausbildung für sie im Vergleich zu größeren Unternehmen besonders hoch. Damit reagieren wir auf die Gefahr, dass ihr Ausbildungsengagement infolge der Corona-Krise zurückgeht. Das wollen und müssen wir verhindern, zumal diese Kleinbetriebe ein ganz wesentlicher Bestandteil der Wirtschaftskraft in unserem Land darstellen“, begründet Reinhart weiter.

Das von der Europäischen Union im Rahmen der Reaktion auf die Covid-19-Pandemie (React-EU) geförderte Programm läuft noch bis Ende dieses Jahres.

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Umgesetzt wird es innerhalb des Europäischen Strukturfonds (ESF) Baden-Württemberg.

„Nutzen Sie dieses Angebot und bilden Sie aus. Sichern Sie sich selbst Ihren Fachkräftenachwuchs und geben Sie Jugendlichen damit berufliche Perspektiven. Baden-Württemberg ist auf Fachkräfte von morgen angewiesen“, appelliert der Landtagsvizepräsident.

Die Corona-Pandemie habe die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt hart getroffen, ergänzte er: „Die Herausforderungen bei der Fachkräftesicherung sind durch die Krise noch deutlicher geworden. Die Mittel der EU helfen uns entscheidend dabei, die Wirtschaft resilient aufzustellen und durch die Corona-Krise besonders benachteiligte Menschen zu unterstützen. Denn vielfach sind besonders die kleinsten Unternehmen durch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders betroffen. Und gerade diese Betriebe sind es, die häufig auch Jugendlichen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz geben, welche es sonst schwer haben, beruflich Fuß zu fassen“, unterstreicht Wolfgang Reinhart.“

Das Förderprogramm „Ausbildungsbereitschaft stärken React-EU“ richte sich an alle Unternehmen mit bis zu neun Mitarbeitern, die zwischen August 2021 und August 2022 einen Ausbildungsvertrag in einem dualen Ausbildungsberuf abgeschlossen haben oder abschließen werden.

Finanzspritze

„Wir begrüßen die Finanzspritze des Landes. In der aktuellen Situation ist alles hilfreich, was die Betriebe in der dualen Ausbildung unterstützt“, ließ die IHK Heilbronn-Franken auf entsprechende Anfrage verlautbaren. In der Lehrstellenbörse der IHK Heilbronn-Franken seien Mitte Mai 1256 Ausbildungsstellen für den Ausbildungsstart im September gemeldet, davon 321 im Main-Tauber-Kreis.

Neben „Ausbildungsbereitschaft stärken“ bietet das baden-württembergische Wirtschaftsministerium noch zwei weitere Förderprogramme aus React-EU-Mitteln im Rahmen des ESF an: Zum einen „Betriebliche Weiterbildung“, das einzelbetriebliche Kurse zur Anpassungsfortbildung bezuschusst, und zum zweiten das Förderprogramm „Coaching zur Neuausrichtung von Geschäftsmodellen für Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeiter“.

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