Leserbrief - Zum Thema Hallenbad in Tauberbischofsheim

„Worauf warten wir noch?“

Von 
Leserbrief-Schreiber: Dr. Sigurd Zapf
Lesedauer: 

In Tauberbischofsheim wurde das Hallenbad endgültig geschlossen. Welche Alternativen bieten sich?

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Das „Bischemer“ Freibad ist in die Jahre gekommen, es muss in den nächsten Jahren aufwendig saniert werden. Das Freibad wird im Sommer etwa vier bis fünf Monate – schönes Wetter vorausgesetzt – genutzt, ein Hallenbad etwa acht Monate im Jahr.

Warum ist es nicht (oder doch?) möglich , ein „Ganzjahresbad“ zu bauen, das im Sommer mit weit geöffneten Glasschiebetüren zum „Freibad“ und im Winter und im Sommer bei Schlechtwetterperioden als „Hallenbad“ genutzt werden kann. Ich bin davon überzeugt, dass dieses Ganzjahresbad in der Kostenentstehung und Unterhaltung weit günstiger kommt, als zwei getrennt erstellte Bäder. Laut Politik werden weiterhin Zuschüsse gegeben. Mit diesem Thema könnte sich der Tauberbischofsheimer Gemeinderat endlich einmal ohne Emotionen damit beschäftigen, darunter viele Mitglieder, die Kinder und Enkelkinder haben, die auch unbedingt das Schwimmen erlernen sollten.

Laut Ministerin Susanne Eisenmann vom Landtag Baden-Württemberg – und CDU-Spitzenkandidatin – sind Gemeinden und Schulen zum Schwimmunterricht verpflichtet (Antwortschreiben 2017 auf Anfrage der SPD).

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Worauf warten wir noch, packen wir es doch endlich an.