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Leserbrief - Zu „Im Dialog mit den Bürgern den Lebensraum Stadt voranbringen“ (FN, 18. September) Welche Synergie?

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Niemand stellt sich gegen die geplanten Hochwasserschutz-Maßnahmen in der Stadt, auch nicht am Stadteingang Süd und schon gar nicht der TSV Tauberbischofsheim.

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Dennoch hinterfragen wir die geplante Umwandlung unserer Tennisanlagen. In den aktuellen Bestand ließe sich das benötigte Hochwasserschutz-Niveau realisieren.

Wenn es Stadtverwaltung und Gemeinderat so wünschen, schließlich ist es das Votum des gewählten Gremiums, dann fügt sich der TSV natürlich und macht Platz. Und ja, wir sehen das große Engagement der Stadt, uns adäquaten Ersatz zu schaffen. Aber wozu?

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Tauberbischofsheim will im Dialog mit den Bürgern den Lebensraum Stadt voranbringen

Veröffentlicht
Von
Matthias Ernst
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Die Entwürfe sind nett anzusehen und zum Glück keine Kopie der nördlichen Steinwüste mit ihrem unsäglichen Brunnen, aber letztendlich nur eine Wiese, ab vom Schuss der nach Belebung lechzenden Fußgängerzone.

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Momentan kommt der TSV für den Unterhalt dieser riesigen Fläche auf. In Zukunft zahlt Mähen, Unterhalt und die – leider immer schlimmer werdende – Unrat-Entsorgung unsere finanziell nicht mehr so wohl gebettete Stadt. Gar nicht zu sprechen von den Baukosten, die sicherlich nicht zu 100 Prozent aus Fördergeldern bestritten werden können.

Und auch die neuen Tennisplätze kosten Geld, die Zeit der Ehrenamtlichen des TSV und der Stadtverwaltung. Klar, eine Tennisanlage kostet nur einen Bruchteil einer Sporthalle oder gar eines Hallenbads, doch genau dort sehen viele den vordringlicheren Bedarf. Und auch wir vom TSV haben im wahrsten Sinne des Wortes genug finanziell anspruchsvolle Baustellen.

Vorstellbar wäre es, von den sechs Plätzen zwei abzutreten, ausgeglichen durch eine Flutlichtanlage. Dann würde immer noch eine sehr beträchtliche Fläche frei werden für hedonistische Baugestaltung. Natürlich ist Stadtgestaltung keine Kompetenz eines Sportvereins. Dennoch: Welchen Mehrwert soll das bieten?

Unserer Stadt mangelt es nicht an schönen Plätzen, auf denen jetzt schon nichts los ist.

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