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Heimatverein Impfingen - Rück- und Ausblick im Rahmen der Jahreshauptversammlung. Engagement von Heimatbuch-Autor Herbert Gagalick gewürdigt

Vorstandsgremium stellte sich noch einmal zur Wahl

Von 
hvi
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Buchautor Herbert Gagalick (von links) bekam im Beisein von Bertold Eisenhauer, Robin Michel, Vorsitzendem Gottfried Wühr, Josef Bundschuh, Karl Zubrod und Helga Jung eine Urkunde für sein Engagement überreicht. © HVI

Impfingen. Im Mittelpunkt der Hauptversammlung des Heimatvereins im TSG-Sportheim standen Neuwahlen sowie das im Dezember erschienene Heimatbuch „50 Jahre Impfinger Zeitgeschichte – Ein Buch der Erinnerung“.

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Nach Begrüßung und Totengedenken stellte Vorsitzender Gottfried Wühr fest, dass die Aktivitäten des Vereins sich corona-bedingt in engen Grenzen hielten. Die Stammtische in den Kellerräumen des Weinbaumuseums mussten ausfallen. Die letzte größere Aktion sei 2020 die Aufstellung und Übergabe der Bank beim Friedhof gewesen.

Kein Opfer der Pandemie sei die Errichtung des Osterbrunnens geworden, freute sich der Vorsitzende. Ein Lob richtete Wühr an die Kids des Kindergartens und der Grundschule „für die liebevoll bemalten und gestalteten Kunststoffeier für den Osterbrunnen“.

Anschließend würdigte er seinen Stellvertreter Bertold Eisenhauer für Reinigung und Neuanstrich der Sitzgruppe am Kirchplatz sowie Paul Fünkner für zuverlässige Mithilfe bei allen Arbeiten. Worte der Anerkennung fand der Vorsitzende für seine Frau Edeltraud, die ihn nicht nur bei allen seinen Tätigkeiten für den Heimatverein unterstütze, sondern die mit ihrer Schwester Inge May auch für das leibliche Wohl der Stammtischgäste sorge. Ein weiteres Lob richtete Wühr an Dr. Ingrid Heeg-Engelhart für den Sonderdruck „Die Bemühungen der Impfinger Juden zur Einrichtung eines Betraumes“.

Die Jahresberichte 2020/21 von Schriftführer Karl Zubrod ergänzten die Ausführungen des Vorsitzenden. Unter anderem nannte er: Vortrag von Thomas Hessdörfer zum Thema „Patientenverfügung“, „Tag des offenen Denkmals“, Dorf- und Bildstockerkundung, „Tag der Heimatforschung“ in Oberlauda, Teilnahme an der Aktion „Lebendiger Adventskalender 2021“, Vorstellung des Heimatbuchs, sieben Vorstandssitzungen.

Schatzmeisterin Helga Jung legte einen ausgeglichenen Kassenbericht vor. Die durch den Druck des Heimatbuches entstandenen Unkosten wurden durch den Buchverkauf sowie Spenden gedeckt. Als Lothar Baunach, Kassenprüfer, mit Herbert Kreidl eine „einwandfreie Kassenführung“ bescheinigt hatte, wurde einstimmig Entlastung erteilt.

Nachdem aufgrund ausbleibender Kandidaten für die Vorstandswahlen das Wort „Vereinsauflösung“ wie ein Damoklesschwert über der Versammlung hing, waren Wahlleiterin Karola Dürr sowie alle froh, dass sich das seitherige Vorstandsgremium, besonders Gottfried Wühr, nochmals zur Wahl stellten. Für weitere drei Jahre wurden jeweils einstimmig gewählt: Gottfried Wühr zum Vorsitzenden, Bertold Eisenhauer zum stellvertretenden Vorsitzenden, Karl Zubrod zum Schriftführer und Helga Jung zur Schatzmeisterin; zu Beisitzern (teilweise neu): Josef Bundschuh, Robin Michel, Herbert Müller und Angelika Reinold; die beiden Kassenprüfer Lothar Baunach und Herbert Kreidl wurden in ihrem Amt bestätigt.

Ortschaftsrätin Karola Dürr überbrachte mit den Grüßen des Ortschaftsrates auch den Dank für das Geleistete.

In seinem Grußwort erklärte Bürgermeister-Stellvertreter Gerhard Baumann (UFW) , dass ihm das Thema „Heimat“ sehr am Herzen liege. Deshalb dankte er allen, die sich in Impfingen ehrenamtlich für die Heimat engagierten und sich für den Erhalt der Kultur einsetzen. Das Buch „50 Jahre Impfinger Zeitgeschichte“ sei ein „tolles Beispiel“ dafür, ein wichtiger Beitrag, „um die Dorfgemeinschaft lebendig zu erhalten“. Kerstin Haug-Zademack, Vorsitzende der Tauberfränkischen Heimatfreunde, zeigte sich ob der erfolgreichen Neuwahlen ebenfalls erleichtert, nicht nur beim Heimatverein fehle die nächste Generation.

Dank und Freude bestimmten die Grußworte des Buchautors Herbert Gagalick. Er würdigte den Heimatverein als den Herausgeber des Buches, er dankte allen, die ihn unterstützten sowie allen, die durch ihre Spenden und den Kauf des Buches die Finanzierung ermöglichten. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen – darunter auch eine von Erzbischof Stefan Burger – seien der schönste Lohn für seine Arbeit. Danach gab es für den Buchautor eine Überraschung: Gottfried Wühr würdigte „unseren lieben Heimatfreund und ehemaligen Schulleiter“ für das schöne Buch „50 Jahre Impfinger Zeitgeschichte“. Es sei ein Buch der Erinnerung, „viele Bilder zeigen Menschen, an die wir uns gern erinnern. Das Buch ist mit viel Idealismus, Liebe, aber viel Arbeit erstellt worden. Dafür unsere große Anerkennung“, so der Vorsitzende des Heimatvereins, als er dem Autor eine Urkunde überreichte. hvi

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