Covid-19 - Gesamtzahl der Infizierten stieg auf 518 Vier neue Corona-Fälle

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Main-Tauber-Kreis. Im Main-Tauber-Kreis wurden am Wochenende vier neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Drei Infektionen wurden am Samstag, 5. September, registriert, eine am Sonntag, 6. September. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte Niederstetten, Bad Mergentheim, Lauda-Königshofen und Wertheim. Dabei handelt es sich in drei Fällen um Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Ausland. Alle neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation, die Kontakte werden ermittelt. Für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 518. Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden über das Wochenende drei neue Fälle bestätigt. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen steigt damit auf 497.

(Symbolbild)​ © picture alliance/dpa
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Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen, wie berichtet, 491 wieder genesen. Derzeit sind 16 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 3 (+1), Boxberg: 0, Creglingen: 0, Freudenberg: 0, Großrinderfeld: 0, Grünsfeld: 0, Igersheim: 1, Külsheim: 0, Königheim: 0, Lauda-Königshofen: 4 (+1), Niederstetten: 2 (+1), Tauberbischofsheim: 3, Weikersheim: 0, Werbach: 0, Wertheim: 3 (+1) und Wittighausen: 0.

„Kunst trotz Abstand“

Das Land stellt weitere 7,5 Millionen Euro Nothilfe im neuen Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ für die Kunst- und Kulturlandschaft zur Verfügung. Ziel ist es, Angebote unter Pandemiebedingungen anzubieten sowie kreative Formate zu entwickeln. In der ersten Runde werden 50 Projekte mit einer Summe von rund 1,4 Millionen Euro gefördert. Dies soll helfen, bestehende Kulturangebote zu erhalten, an die aktuelle Situation anzupassen und auch für die Zukunft neue und kreative Formate bereitzustellen. Das Land sieht das Programm als weiteren, wichtigen Baustein für das Fortbestehen der Kultureinrichtungen. Die Bewertung der Anträge erfolgte durch eine unabhängige Jury. Das Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ umfasst drei Förderrunden, in denen künstlerische Projekte sowie die Entwicklung und Erprobung neuer Formate und Konzepte gefördert werden.

Antragsberechtigt sind Kultureinrichtungen (zum Beispiel Soziokulturelle Zentren, Theater, Orchester, Bands und Ensembles, Museen, Kinos, Clubs usw.) sowie Vereine der Breitenkultur mit Sitz in Baden-Württemberg. Um die Corona-Mittel bewerben dürfen sich ausschließlich rechtlich eigenständige Kultureinrichtungen, die gemeinnützige Ziele verfolgen und deren Gründungsdatum vor dem 1. Januar 2020 liegt. Körperschaften des öffentlichen Rechts sind als Träger einer Kultureinrichtung ebenso antragsberechtigt.

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Eine Antragstellung ist über die Homepage des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst möglich. Für die dritte Antragsrunde läuft die Frist noch bis 4. Oktober; die Frist für die ersten beiden Runden ist beendet. lra/Bild: DPA