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„Großer Mittelstandspreis“

„Unser Joker im Standort-Poker“

Festrede von Landtagsvizepräsident Dr. Wolfgang Reinhart

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pm
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Odenwald-Tauber/Würzburg. Fast 3100 nominierte Unternehmen und Institutionen, 25 Auszeichnungen als „Finalisten“ sowie 14 Gewinner der begehrten „Preisträgerstatue“, zudem jeweils ein Sonderpreis an die „Kommune des Jahres“ und an die „Bank des Jahres“ – so lautete die Bilanz aus den hiesigen sechs Wettbewerbsregionen des 28. Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“, der unter dem Motto „Zu neuen Horizonten“ ausgelobt und durchgeführt wurde.

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Der seit 1994 jährlich von der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgeschriebene Preis gilt als deutschlandweit begehrteste Wirtschaftsauszeichnung. Primäre Ziele sind Anerkennung, Wertschätzung und Förderung von Respekt und Achtung vor unternehmerischer Verantwortung, einer Kultur der Selbstständigkeit mit dem Motto „Gesunder Mittelstand – starke Wirtschaft – mehr Arbeitsplätze“ und von Netzwerkbildungen im Mittelstand sowie die Präsentation und Popularisierung der Erfolge engagierter Unternehmerpersönlichkeiten. In den vergangenen Jahren zählten unter anderem die Spedition Rüdinger aus Krautheim (2020) sowie die Sparkasse Tauberfranken (Bank des Jahres 2019) und die Wittenstein SE aus Harthausen zu den Gewinnern.

Dr. Wolfgang Reinhart bei seiner Festlaudatio. © Wagner

Jetzt fand die Auszeichnungsgala für die sechs Wettbewerbsregionen Baden-Württemberg, Bayern, Berlin/Brandenburg, Hessen, Sachsen und Thüringen mit rund 400 Unternehmer im Würzburger Congress-Centrum statt. Zu den Ehrengästen gehörten unter anderem Professor Dr. Wolfgang Reinhart, Vizepräsident des baden-württembergischem Landtag und Mitglied des Präsidiums der Oskar-Patzelt-Stiftung, sowie Hans-Jürgen-Friedrich, Vorstandsvorsitzender der KFM- Deutsche Mittelstands AG und des Deutschen Mittelstandsanleihen Fonds in Düsseldorf.

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dpa
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„Der Mittelstand ist unser Joker im Standort-Poker“, unterstrich Reinhart in seiner Festlaudatio. Mit den 3 D – nämlich Digitalisierung, Dekarbonisierung und demografischer Wandel – stünden Staat und Gesellschaft vor großen Herausforderungen. „Die Übergänge von einer Krise in die nächste verlaufen derzeit fließend“, gab er in Hinsicht auf den Krieg in der Ukraine, die Coronapandemie, die zunehmende Energieknappheit und Inflation sowie die Probleme in den Lieferketten zusätzlich zu bedenken. „In diesen stürmischen Zeiten steht also ein gesamtgesellschaftlicher Umbruch an. Ich bin sicher, dass es nur mit einem starken Mittelstand gelingen kann, die Zukunft für uns zu gewinnen“, prognostizierte der Landtagsvizepräsident. Zugleich bezeichnete er den Mittelstand als einen wesentlichen oder sogar den entscheidenden Schlüssel dazu, diese Herausforderungen als Chancen für künftigen Wohlstand wahrnehmen und nutzen zu können.

„Die mittelständischen Unternehmen und Familienbetriebe sind Herzmuskel unserer sozialen Marktwirtschaft und schaffen den Großteil der Arbeitsplätze in Deutschland.“ Erst dadurch biete es der Volkswirtschaft die Energie für anstehende Transformationen und notwendige Innovationen. „Die Investitionen zur Stärkung unserer Wirtschaftsräume haben aber nicht nur eine ökonomische, sondern auch eine emotionale Komponente, denn sie zeigen Stabilität, schaffen Vertrauen in die Zukunft und geben damit den Menschen Zuversicht in unsicheren Zeichen“, zeigte er sich überzeugt und optimistisch.

Dr. Helfried Schmidt, Vorstand der Oskar-Patzelt-Stiftung und Gründer des Wettbewerbs, sagte: „Die hohe Beteiligung der Unternehmen am Wettbewerb, trotz der Corona bedingten Belastungen, zeugt von der Kraft, dem Durchhaltevermögen und der Erneuerungsfähigkeit des Mittelstandes. Dafür bietet der Große Preis des Mittelstandes eine ideale Plattform“, hob er hervor. pm

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