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Jahreshauptversammlung - Turner des TSV Tauberbischofsheim blickten zurück / FSJ-Stellen sind weiterhin unbesetzt / Übungsbetrieb ist wieder angelaufen

TSV Tauberbischofsheim: Projekt „Zukunft Turnabteilung“ soll Anfang November starten

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Tauberbischofsheim. Die Turnabteilung im TSV Tauberbischofsheim veranstaltete ihre Mitgliederversammlung in der Sporthalle am Wört. Nach der Begrüßung durch Abteilungsleiterin Marianne Rutkowski würdigte Bürgermeisterin Anette Schmidt in ihrem Grußwort die Bedeutung des Sports für die Gesundheit, aber auch für die Stadt. TSV-Chef Alexander Geuking fand ebenfalls viele lobende Worte für die Turnabteilung.

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In den Corona-Lockdowns hätten sich Übungsleiter und Vorstand als extrem flexibel gezeigt, so Rutkowski. So habe es Sport und Sitzungen im Freien und später dann auch online gegeben. Nicht nur die Mitarbeiter hätten der Abteilung die Treue gehalten, auch die Zahl der Austritte sei in Grenzen geblieben. Man gehe davon aus, dass zum Jahreswechsel zumindest das alte Niveau der Mitgliederzahlen wieder erreicht werde.

Drei langjährige Übungsleiterinnen wurden verabschiedet: Sonja Winkler war nicht nur in der Halle aktiv, sondern vertrat auch die Gymwelt-Gruppen im Vorstand, Evelyn Albert-Reusch leitete viele Jahre die Funktionsgymnastik und Silke Henning brachte den acht- und neunjährigen Mädchen das Gerätturnen näher. Trost sei, dass man für alle drei Nachfolgerinnen gefunden habe und der Übungsbetrieb reibungslos weiter gehen könne. Ab 5. Oktober gehe es sogar mit der Wassergymnastik weiter (dienstags um 18.15 Uhr im Fechtzentrum). Auch eine neue Gruppe 50+ Gymnastik für Männer und Frauen (Mittwoch, 17 Uhr im Gymnastikraum der Sporthalle am Wört) habe sich gegründet. Nur ein Problem werde wohl bis zum nächsten Schuljahr ungelöst bleiben: Leider habe man keine der beiden FSJ-Stellen besetzen können.

Großes Thema bei allen Planungen seien die Hallenbelegungen. Nachdem es im letzten Jahr zunächst Hoffnung gegeben habe, müsse aktuell abgewartet werden, wie sich die Verhandlungen fortführen lassen und ob die Turnabteilung weiter expandieren kann. Im vergangenen Jahr konnten nur zwei Wettkämpfe durchgeführt werden, bei denen die Turnerinnen und Turner viele vordere Plätze belegten. Ganz ausgefallen sind das Weihnachtsschauturnen und die Specials. Auch 2021 wird es kein Weihnachtsschauturnen geben. Dank der Online-Angebote des Badischen Turnerbunds hätten sich die Übungsleiter trotz Lockdowns fortbilden können, was intensiv genutzt worden sei, so Rutkowski. Seit Pfingsten starte der Übungsbetrieb nach und nach wieder durch und so schaue die Abteilung hoffnungsvoll in die Zukunft.

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Das Projekt „Zukunft Turnabteilung“ wurde ebenfalls thematisiert. Dahinter verbirgt sich die Schaffung einer Halbtagsstelle für eine Sportfachkraft für die Dauer von 24 Monaten. Diese soll Projekte und Konzepte erarbeiten und umsetzen, welche die Fortentwicklung der Abteilung unterstützen. Die Finanzierung des Projekts sei gesichert und vor allem bei der Mitarbeitersuche im Bereich der Übungsleiter und des Vorstands sollen sichtbare Erfolge zu verzeichnen sein. Nach etwa 18 Monaten soll durch den Vorstand eine Evaluation erfolgen. Die darauffolgende Mitgliederversammlung entscheidet dann über die Fortführung und weitere Finanzierung. Nach einer lebhaften Diskussion wurde der Antrag des Abteilungsvorstands zustimmend verabschiedet. Start des Projekts ist am 2. November.

Nachdem Hans-Peter Stauder Kassenbericht und Haushaltsplan vorgestellt hatte, folgte im Anschluss an den Bericht der Kassenprüfer die Entlastung des Vorstands.

Karl-Heinz Riehle überbrachte nicht nur die Grüße des Main-Neckar-Turngaus, er zeichnete Carmen Kaibel auch als langjährige Übungsleiterin im Wettkampf- und Kinderturnen mit der silbernen Gauehrennadel aus. Sonja Hütter wurde von der Versammlung als Nachfolgerin von Sonja Winkler als Ressortleiterin Gymwelt gewählt.

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