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Junges Kammerorchester Tauber-Franken

„Strings meet Tuba“ in Tauberbischofsheim

Konzert am Freitag, 9. September, um 19 Uhr im Rathaussaal

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Das Junge Kammerorchester Tauber-Franken (Bild) musiziert gemeinsam mit dem Tubisten Donath Rehm. © Veranstalter

Tauberbischofsheim. Das Junge Kammerorchester Tauber-Franken (JKO) gastiert am Freitag in Tauberbischofsheim.

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Die größten musikalischen Nachwuchstalente der Landkreise Main-Tauber, Heilbronn und Ludwigsburg sind seit ihrem Gründungskonzert 2016 im Jungen Kammerorchester Tauber-Franken vereint. Unter Federführung des Dozententeams um Andreas Berge, Kirsten-Imke Jensen-Conrad (beide Violine), Manja Huber (Viola), Regine Friederich (Cello) und unter der musikalischen Leitung von Thomas Conrad präsentieren die jungen Streicher ein spannendes und abwechslungsreiches Programm, das einen weiten Bogen von klassischen über romantische bis hin zu modernen Kompositionen spannt. Nachdem die Projekte in den letzten beiden Jahren pandemiebedingt nicht stattfinden konnten, freuen sich alle Beteiligten ganz besonders auf die Zusammenarbeit und die Konzerte in diesem Jahr, die unter anderem durch die großzügige Spende des Rotary Club Tauberbischofsheim möglich wurden.

Großen Anteil an dieser Freude hat auch der ganz besondere Gast, den sich das JKO eingeladen hat: den jungen, bereits mehrfach ausgezeichneten Tubisten Donath Rehm. Rehm studierte an der Universität der Künste in Berlin und seit Januar 2022 an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm. Als Solist stand er bereits mit der Erzgebirgischen Philharmonie Aue auf der Bühne und konnte mit der Virtuosität seines Instruments überzeugen. Zusammen mit dem JKO wird er das anspruchsvolle „Concerto for Tuba and Strings“ von Arild Plau aufführen. Darüber hinaus hat er noch eine weitere musikalische Überraschung im Gepäck, die alle Höhen und Tiefen dieses selten solistisch gespielten Instruments zum Klingen bringt.

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Ebenso auf dem Konzertprogramm steht die „Sinfonia par archi op. 53“ von Kurt Magnus Atterberg, einer der wichtigsten Komponisten Schwedens im 20. Jahrhundert. Seine konservative Musiksprache erinnert oft an Komponisten wie Grieg, Dvorák oder auch Elgar, da er immer wieder auf den klassischen Formenkanon zurückgriff. Die Streichersinfonia, die Kammerorchesterfassung von Atterbergs Streichquintett, erinnert in Ton und Gestik mehr an eine Serenade denn an strenge Kammermusik, freilich wartet sie mit kammermusikalischen Wirkungen und Kontrasten zwischen langsam und bewegt, mild und heftig, elegisch und heiter auf. Im Kontrast dazu steht das bekannte Streichquartett Nr. 3 in G-Dur KV 156 von Wolfgang Amadeus Mozart in einer Fassung für Streichorchester.

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