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Wohn- und Baugebietgebiet Laurentiusberg - Ausbau wird rund ein Jahr beanspruchen

Sichererer Schulweg durch Bedarfsampel

Von 
hvb
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Reagiert wurde auf Beschwerden von Eltern auf dem Laurentiusberg. Ein Schild auf der Fahrbahn warnt vor querenden Kindern, die Geschwindigkeit wurde auf 50 Stundenkilometer begrenzt. Eine Ampel soll für mehr Sicherheit sorgen. © Sabine Holroyd

Tauberbischofsheim. „Was lange währt, wird endlich gut.“ So führte Bürgermeisterin Anette Schmidt in den dritten Tagesordnungspunkt ein, der den Ausbau der Laurentiusbergstraße mit der Anbindung an das Wohn- und Baugebiet Laurentiusberg zum Thema hatte. Dieser wird nämlich bereits seit 2018 vorbereitet. Zwischenzeitlich machten Eltern mobil (die FN berichteten), weil ihre Kinder auf dem Weg zum Kindergarten oder zur Schule die morgens nicht wenig befahrene Straße ohne jedwede Querungshilfe passieren müssen.

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Barrierefreier Zugang

Nach etlichen Änderungen sieht die Planung nun eine Bedarfsampel anstelle einer Querungshilfe in der Kasernenstraße vor. Der südliche Gehweg in der Laurentiusbergstraße mit einer Breite von 2,75 Metern wird mit dem Zusatz „Radfahrer frei“ versehen. Der linke Gehweg wird eine Breite von 2,10 Metern haben. Die Autospur wird fünf Meter breit sein, so dass in der Laurentiusbergstraße auf Parkplätze verzichtet werden muss. Öffentliche Parkplätze finden sich allerdings in der Schlachtstraße. Tiefbauamtsleiter Zoltan Szlaninka erläuterte, dass der Weg zur Brücke ausgebaut und die Treppenanlage zugunsten einer barrierefreien Lösung aufgegeben werde.

All das geschehe, um den Interessen der Bewohner entgegenzukommen und den Kindern einen sicheren Schulweg zu gewährleisten, so Anette Schmidt. Der Zuwendungsbescheid sei da, nun könne die Vergabe entschieden werden. Drei Angebote seien eingegangen, so Szlaninka. Günstigster Bieter war die Firma Boller-Bau aus Tauberbischofsheim zum Angebotspreis von rund 1,37 Millionen Euro. Im Zuge der Sanierung würden auch die Kanal- und Wasserleitungen erneuert.

Christian Stolz (Freie Wähler) fragte nach, ob die Beleuchtung überplant, der Belag erneuert und die Brücke besser abgesichert werde. Während Szlaninka die ersten beiden Punkte mit einem eindeutigen Ja beantwortete, sagte er zur Brückenabsicherung eine Überprüfung zu.

Letztlich billigte der Gemeinderat die Vergabe. Die Bauzeit wird mit einem Jahr veranschlagt. hvb

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