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Zoll-Schwerpunktkontrolle

Schwarzarbeitern auf der Spur

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Main-Tauber-Kreis. Abstands- und Zugangskontrollen in und vor Supermärkten, die Sicherung von Geld- und Werttransporten, der Schutz von Veranstaltungen und Gebäuden, Kontrollen auf Flughäfen und Bahnhöfen – all diese Aufgaben werden von Beschäftigten im Wach- und Sicherheitsgewerbe wahrgenommen.

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Der Heilbronner Zoll kontrollierte am vergangenen Freitag im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung einen Teil der im Wach- und Sicherheitsgewerbe tätigen Personen und Arbeitgeber. Vom Hauptzollamt waren 35 Einsatzkräfte unter anderem im Hohenlohekreis und dem Main-Tauber-Kreis (Tauberbischofsheim, Lauda-Königshofen und Bad Mergentheim) unterwegs und prüften die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten.

Die Zöllner aus Heilbronn und Tauberbischofsheim richteten den Fokus insbesondere auf die ordnungsgemäße Zahlung des vorgeschriebenen Mindestlohns, die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten, den unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen sowie die illegale Beschäftigung von Ausländern. Der gesetzliche Mindestlohn, der seit 1. Juli gilt, beträgt 9,60 Euro. Insgesamt wurden bei den Maßnahmen 95 Personen in über 20 Objekten zu ihren Arbeitsverhältnissen befragt und die betroffenen Security-Betriebe überprüft. Nach bisherigen Erkenntnissen ergaben sich folgende Auffälligkeiten: Anhaltspunkte auf unrechtmäßige Arbeitnehmerüberlassung in zwei Fällen, Anzeichen für Beitragsvorenthaltung in zwei Sachverhalten, Anhaltspunkte auf Mindestlohnverstöße in einem Fall, Anhaltspunkte auf Leistungsmissbrauch in einem Fall und mögliche Verstöße gegen Meldepflichten in zwei Fällen. Die weiteren Prüfungen dauern noch an.

An den Prüfungen, die am Spätnachmittag begannen und bis in die Nacht andauerten, war in Bad Mergentheim auch das dortige Ordnungsamt beteiligt.

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