Covid-19-Infektion - Acht neue Corona-Fälle im Main-Tauber-Kreis gemeldet / Gesamtzahl der bisher Infizierten steigt auf 700 an / 575 Personen sind inzwischen wieder genesen Schulklasse in Grünsfeld unter Quarantäne gestellt

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lra/gf
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Vor einem Besuch in einer Dienststelle des Landratsamts sollte ein Termin vereinbart werden. Beim Betreten der Gebäude besteht Maskenpflicht. © Mittnacht/dpa

Main-Tauber-Kreis. Acht weitere Fälle einer Coronavirus-Infektion wurden am Dienstag im Main-Tauber-Kreis gemeldet. Die Betroffenen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Bad Mergentheim, Lauda-Königshofen, Tauberbischofsheim und Wertheim. Alle neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation, ihre Kontakte werden ermittelt. Für die Kontaktpersonen wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 700.

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Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind insgesamt, wie berichtet, 575 Personen wieder genesen. Derzeit sind 114 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 43 (+3), Boxberg: 12, Creglingen: 0, Freudenberg: 1, Großrinderfeld: 4, Grünsfeld: 2, Igersheim: 10, Königheim: 1, Külsheim: 1, Lauda-Königshofen: 6 (+1), Niederstetten: 5, Tauberbischofsheim: 9 (+2), Weikersheim: 12, Werbach: 0, Wertheim: 8 (+2), Wittighausen: 0.

„Eine Klasse der Grundschule Grünsfeld-Wittighausen am Standort Grünsfeld musste wegen eines Infektionsfalls vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt werden“, so das Landratsamt. Darüber hinaus habe sich die Schulleitung entschlossen, bis zum Beginn der Herbstferien vorsorglich keinen Präsenzunterricht mehr an diesem Schulstandort durchzuführen.

Im Hinblick auf bestehende Diskrepanzen bei der Ausweisung der Sieben-Tage-Inzidenz befinde sich das Gesundheitsamt des Main-Tauber-Kreises derzeit im Klärungsprozess mit dem Landesgesundheitsamt.

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Im Neckar-Odenwald-Kreis, wo am Montag nach langer Zeit wieder ein Todesfall in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion bekannt geworden war, wurden am Dienstag neun neue Corona-Fälle gemeldet. Die Gesamtzahl der bisher bestätigten Fälle stieg auf 675 an.

Vor dem Hintergrund des verstärkten Infektionsgeschehens rief das Landratsamt am Dienstag alle Bürger dazu auf, vor einem Besuch einer Dienststelle der Kreisverwaltung nach Möglichkeit einen Termin zu vereinbaren. „Auf diese Weise können Ansammlungen von Besuchern in Wartebereichen vermieden werden. Sie sind ein unnötiges und damit vermeidbares Gesundheitsrisiko“, erklärte Landrat Reinhard Frank. „Wer vorab seinen Termin mit dem jeweiligen Fachamt im Landratsamt vereinbart, kommt in der Regel sofort dran und kann seinen Behördengang zeitlich genau einplanen. Somit wird ein wichtiger Beitrag geleistet, um Warteschlangen zu vermeiden.“ In keinem Fall sollten Begleitpersonen zum Besuch beim Landratsamt mitgebracht werden, deren Anwesenheit nicht unbedingt erforderlich sei. Auch dies komme laut Kreisverwaltung immer wieder vor.

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Termine für die Zulassungsstelle in Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim oder für die Führerscheinbehörde in der Kreisstadt – die publikumsintensivsten Bereiche des Landratsamts – könnten unter Telefon 09341/824001 vereinbart werden. In der KfZ-Zulassung Wertheim wird die Möglichkeit einer Terminvereinbarung unter Telefon 09342/935437031 angeboten.

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Für das Gesundheitsamt gilt die komplette Aussetzung des Publikumsverkehrs aus Gründen des Infektionsschutzes unverändert weiter. Zu den Dienststellen in der Wachbacher Straße in Bad Mergentheim (Landwirtschaftsamt und Veterinäramt) wird der Zugang über den Info-Schalter am Eingang geregelt. In die Recyclinghöfe und Kompostplätze dürfen so viele Besucher einfahren, wie Parkplätze vorhanden sind. Es besteht während des gesamten Besuchs Maskenpflicht sowohl für Kunden als auch für Mitarbeiter der Einrichtungen. lra/gf

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Veröffentlicht
Von
Ralf Scherer
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