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Matthias-Grünewald-Gymnasium - Schüler und Schülerinnen der Klassenstufe 10 absolvierten das Bogy-Praktikum in verschiedenen Betrieben

Schüler haben beim Bogy-Praktikum lehrreiche Erfahrungen in der Arbeitswelt gemacht

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Nico Zegowitz
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Nico Zegowitz lernte im Rahmen des Bogy-Praktikums den Arbeitsalltag bei den Fränkischen Nachrichten in Tauberbischofsheim kennen. © Harald Fingerhut

Tauberbischofsheim. Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause war es nun wieder soweit. Im Rahmen des Bogy-Praktikums schaffte sich die Jahrgangsstufe 10 des Matthias-Grünewald-Gymnasiums einen Einblick in die Arbeitswelt. Das seit 2001 verpflichtende Praktikum soll den Schülern die Möglichkeit geben ihren Traumberuf auszutesten. Dazu übten die 46 Schülerinnen und Schüler Berufe, vom Freizeitplaner in der Sportjugend bis zum Soldaten in der Carl-Schurz-Kaserne, aus.

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Bei Schnuppern in die Arbeitswelt machten die Schüler-/innen verschiedenste Erfahrungen, das allgemeine Fazit fiel aber positiv aus. So sagte Jonah Schreck, der sein Praktikum bei der Fritz Stenger GmbH absolvierte, dass sein Praktikum zwar anstrengend sei, es ihm jedoch trotzdem großen Spaß mache.

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Holzwände zusammengebaut

Bei Fritz Stenger war es seine Aufgabe Holzwände zusammenzubauen. Der Betrieb aus Heimbuchenthal beschäftigt sich nämlich mit dem Bau von Holzhäusern. In diesem Jahr waren Praktika beim Krankenhaus und bei der Sparkasse Tauberfranken besonders beliebt. So absolvierten zwei Schüler ihr Praktikum bei der Sparkasse in Tauberbischofsheim, während das Krankenhaus Tauberbischofsheim gleich drei Schüler-/innen beherbergte. Auch sie sprachen positiv über ihr Praktikum. So sagte Kai-Moritz Lochner, dass ihm die Arbeit bei der Sparkasse gut gefiel und großes Interesse am Beruf Bankkaufmann in ihm weckte.

Programme kennengelernt

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Bei der Sparkasse wurde ihm zuerst beigebracht wie die Programme im Betrieb funktionieren. Dabei spielte das Anlegen von Konten eine große Rolle. Später wurde ihm dann die Möglichkeit gegeben, die erlernten Fähigkeiten eigenständig anzuwenden. Trotz der zumeist positiven Erfahrungen ergaben sich auch Probleme.

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Im Krankenhaus Tauberbischofsheim waren, aufgrund der hohen Anzahl von Praktikanten/-innen, Aufgaben selten und so konnten die Schüler nicht die ganze Zeit beschäftigt werden. Trotz dieser Schwierigkeit hatten sie Spaß an ihrem Praktikum und genossen den Umgang mit den Patienten. Dabei waren das Verteilen von Essen und das Begleiten von Patienten, zum Beispiel zu den Operationen oder zum Röntgen, ihre Hauptaufgabe . Für die Schüler/-innen hatte das Praktikum sicherlich einen positiven Effekt. Durch die Erfahrungen, welche sie über die Woche machten, haben sie eine Vorstellung von ihrem Traumberuf erhalten. Egal ob diese Erfahrungen positiv oder negativ waren, so hatten sie sicherlich einen Lerneffekt auf die Praktikanten/-innen.

3D-Modelle gefertigt

Viele Schüler/-innen bestätigten, dass sie sich den ausgeübten Beruf auch in Zukunft vorstellen könnten. Jona Breunig, der sein Praktikum bei Wittenstein SE in Harthausen absolvierte, schilderte, dass er sich nach dem Praktikum einen Beruf in der Elektrik oder im Maschinenbau vorstellen kann. Er beschäftigte sich beim Igersheimer Unternehmen in der „Talent Arena“. Dort fertigte er unter anderem technische Zeichnungen und 3D-Modelle an. Auch das Bauen eines Zufallsgenerators und das Löten von Kabeln waren unter anderem seine Aufgaben. Durch den abwechslungsreichen Tagesablauf, gefiel ihm das Praktikum sehr gut. Andere realisierten, dass sie in dieser Woche nicht den Beruf ihrer Wahl kennenlernen durften.

Auch dies sollte jedoch kein Problem sein, da die meisten Schüler mit dem Bogy-Praktikum erst ihren ersten Schritt in die Arbeitswelt machten.

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