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Besonderer Ehrentag - Anne Drescher feiert in Tauberbischofsheim ihren 100. Geburtstag

Reisen bereiteten ihr stets eine besondere Freude

Von 
Peter D. Wagner
Lesedauer: 

Tauberbischofsheim. Ihren 100. Geburtstag feiert Anne Drescher an diesem Samstag in Tauberbischofsheim.

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Die Jubilarin wurde am 2. Oktober 1921 in Großaltdorf (Stadt Vellberg/Landkreis Schwäbisch-Hall) als zweite von insgesamt vier Töchtern geboren. Dort wuchs sie im elterlichen Landwirtschafts- und Wagnereibetrieb auf. Nach Abschluss der Volksschule absolvierte die damals 14-Jährige in Schwäbisch Hall im Gasthaus „Dreikönig“ eine Ausbildung zur Köchin. „Ich wollte nicht hierbleiben, sondern fort“, erinnert sich die Seniorin daran, weshalb sie anschließend am Bodensee auf der Insel Reichenau bei einer Fabrikantenfamilie als Hauswirtschafterin arbeitete. Während dieser Zeit lernte sie ihren späteren Ehemann Ernst kennen, der aus der Nachbarschaft ihres Heimatdorfs Großaltdorf stammte. Nach dem Zweiten Weltkrieg heiratete das Paar.

Besonderes Fest: Ihren 100. Geburtstag feiert an diesem Samstag Anne Drescher in Tauberbischofsheim. © Wagner)

Anne Drescher unterstützte ihren Mann in seinem Unternehmen, das er als selbstständiger Schreinermeister in Crailsheim leitete. Später wechselte er Bundeswehr, bei der er ab 1969 in Tauberbischofsheim als Hauptfeldwebel stationiert war.

Die Eheleute freuten sich über die Geburt ihrer drei Kinder: 1947 Tochter Doris, 1948 Sohn Dieter und 1960 „Nachzügler“ Martin.

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Lange wohnte die Familie in Tauberbischofsheim am Wörtplatz, bevor Martin Drescher mit seinem Bruder und seiner Schwägerin 1988 am Brennerring ein Doppelhaus baute. Zudem bewirtschafte die Familie viele Jahre am Tauberbischofsheimer Edelberg ein Hanggrundstück, das sie mitsamt einer dort errichteten Hütte zu Freizeitaktivitäten nutzte.

Ebenfalls eine große Freude bereitete Anne Drescher das Reisen. Dazu zählten zum Beispiel gelegentliche Familienurlaube in Bad Reichenhall. Nach dem Tod ihres Mannes Ernst, der 1992 im Alter von 73-Jahren gestorben ist, unternahm insbesondere Sohn Martin mit ihr immer wieder Reisen. So ging es etwa nach Paris, Berlin, Dresden und München, in den Spreewald und an die Loire-Schlösser in Frankreich. „Ein besonderes Erlebnis war eine Reise nach London, da ich von Frankfurt aus zum ersten Mal in meinem Leben geflogen bin“, erzählt Anne Drescher noch heute sichtlich beeindruckt.

Als 50-Jährige lernte sie im Tauberbischofsheimer Hallenbad schwimmen. Seit rund zehn Jahren lebt sie im „Haus Heimberg“. Anne Drescher bezeichnet dies als Glücksfall, denn dort wohnten bereits einige Bekannte und Freunde von ihr.

„Ich wollte schon lange gegebenenfalls ins Haus Heimberg, habe es bis heute nicht einen Moment bereut und fühle mich nach wie vor sehr wohl hier“, betont sie zufrieden.

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Für die Seniorin gehören seit Anfang der 1960er Jahre bis heute die Fränkischen Nachrichten zur täglichen Lektüre, die sie als nach wie vor politisch Interessierte absolut nicht missen möchte.

Das gilt auch für das wöchentliche Rommé-Spiel mit einer guten Bekannten sowie ab und zu einen Becher mit schmackhaften Eisspezialitäten.

Regelmäßig wird Anne Drescher von ihren Geschwistern, deren Familienangehörigen und den beiden Enkelkindern besucht sowie zumindest jährlich zum Geburtstag von weiteren Verwandten aus den Bereichen Schwäbisch Hall oder Nürtingen.

Die Fränkischen Nachrichten schließen sich den sicherlich zahlreichen gerne Glückwünschen an.

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