Corona-Soforthilfe - Acht Anzeigen eingegangen Polizei ermittelt wegen Subventionsbetrug

Von 
Klaus T. Mende
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Die Polizei in der Region Heilbronn-Franken ermittelt bislang in acht Fällen des Subventionsbetrugs im Zusammenhang mit den Corona-Soforthilfen, vier davon im Main-Tauber- und drei im Neckar-Odenwald-Kreis. © DPA

Odenwald-Tauber. Die Polizei in der Region ermittelt in mindestens acht Fällen wegen Subventionsbetrugs im Zusammenhang mit der Corona-Soforthilfe.

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Gerald Olma, Pressesprecher des Heilbronner Polizeipräsidiums, bestätigte den FN auf Anfrage diese Zahl. Die bislang acht Fälle verteilen sich auf die Landkreise Heilbronn (einen), Neckar-Odenwald (drei) und Main-Tauber (vier). „Aber Achtung“, so der Hauptkommissar, „das heißt nicht automatisch, dass dies auch wirklich so war. Es besteht ein Anfangsverdacht – deswegen wird ermittelt.“

Die Antragsstellung der Corona-Sofort-Hilfen laufe über eine Bank. Das bedeute, wenn jemand einen Verdachtsfall/Anzeige melde, dann oft auch direkt an die Bank (jedoch auch an die Staatsanwaltschaft oder sogar das Finanzamt). Diese Einrichtungen „schicken dann der zuständigen Polizeibehörde den Vorgang zur Bearbeitung“. Hierdurch entstehe zeitlicher Verzug und der Fall sei der Polizei noch nicht bekannt bzw. noch nicht in Bearbeitung, erklärt Gerald Olma weiter.

Da die Betrugsanzeigen im Zusammenhang mit den Corona-Sofort-Hilfen noch recht neu seien, „sind die Arbeitsabläufe und statistische Erfassungsmodalitäten auch noch nicht so eingespielt“, teilt der Pressesprecher mit. Das heiße, „belastbare Zahlen haben wir erst in ein paar Wochen“.

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Jetzt jeden Fall einzeln zu recherchieren, das wäre zu zeit- und arbeitsintensiv.

Redaktion Mitglied der Main-Tauber-Kreis-Redaktion mit Schwerpunkt Igersheim und Assamstadt