Todesfall - Spuren in der Stadt hinterlassen Paul Kuhn gestorben

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red
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Tauberbischofsheim. Paul Kuhn ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Nicht nur als selbständiger Architekt, sondern auch durch seine vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten und Aktivitäten hat er in Tauberbischofsheim Spuren hinterlassen.

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Der gebürtige Walldürner absolvierte nach der Schule zunächst eine Maurer-Lehre. Im Sommer arbeitete er auf dem Bau, im Winter beim Architekturbüro Ackermann in Walldürn und Mosbach. Schulisch bildete er sich weiter, so dass er nach der Lehre das Architekturstudium in Frankfurt am Main aufnehmen konnte.

In Frankfurt lernte Kuhn seine Frau Sigrid kennen. 1963 heirateten sie im Römer. Nach ersten Tätigkeiten in Mosbach und Frankfurt wurde er im April 1963 von Ernst Farrenkopf nach Tauberbischofsheim geholt. Aus dem zunächst als Reinschnuppern geplanten Abstecher wurde ab 1965 eine Partnerschaft. 1971 machte sich Paul Kuhn mit einem Büro in der Wellenbergstraße 5 selbständig. Der Wellenbergstraße, heute Nummer 19, blieb er treu.

Bauten Paul Kuhns, die jeder kennt, sind das neugestaltete Tauberbischofsheimer Rathaus, dessen Sanierung, An- und Umbau er geplant hat, das Weinig-Hochhaus, der Olympiastützpunkt Fechten, der „Berghof“ und die Produktionsstätte der Deka-Menü in der Kreisstadt. Hinzu kommen etliche Bauten für die Post und die Sparkasse. Die Sporthalle „Am Wört“ plante er mit seiner Tochter Mare.

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Paul Kuhn engagierte sich 15 Jahre lang im Tauberbischofsheimer Gemeinderat, gehörte dem Fecht-Club Vorstand an und war Mitglied in zahlreichen weiteren Vereinen.

Die Trauerfeier findet am Dienstag, 23. Februar, um 14 Uhr auf dem Friedhof in Tauberbischofsheim statt, anschließend ist Urnenbeisetzung. red