AdUnit Billboard

Leserbrief - Zu „Über Zwischenlösung . . .“ (FN 29.12.) Ortsbesichtigung nur bedingt positiv zu werten

Lesedauer

Das Ergebnis der Ortsbesichtigung von Landratsamt-Stadt-Polizei ist für mich keine Überraschung und nur bedingt positiv zu bewerten.

1. Der Vorschlag, den Bürgersteig für Fußgänger und Radfahrer zu benutzen, liegt der Stadt seit Juni 2020 vor.

2. Die Anberaumung eines Ortstermins war mir durch die Bürgermeisterin bereits für September angekündigt, aber wohl erst auf Nachfrage der FN noch im Dezember durchgeführt worden (so mein Eindruck).

Mehr zum Thema

Baldige Verbesserung für Radler?

Tauberbischofsheim: Über Zwischenlösung zum Vollausbau?

Veröffentlicht
Von
Klaus T. Mende
Mehr erfahren

3. Aus Kostengründen wird der Vollausbau, der seit mehreren Jahren fertig in der Schublade liegt, nicht vor 2030 umgesetzt werden können (so meine Erwartung).

4. Das Thema ist aus meiner Beobachtung eher als nebensächlich von Stadtoberhaupt und Gemeinderat behandelt worden, sonst wäre nach der Übergabe von 654 Unterschriften im Januar 2020 mehr „Power“ hinter dem Projekt gewesen. Erst der Druck der Fraktionsvorsitzenden hat dazu geführt, dass die Bürgermeisterin mich zu einem Gespräch am 1. Juli 2021 eingeladen hat.

5. Nicht vergessen werden darf bei der Realisierung die Überlegung, wie die Hochhäuser und Impfinger sicher zur Altenau gelangen können. Beide Ortschaftsräte unterstützen das Vorhaben. Der „Schlamm“-Weg parallel zur Kreisstraße muss dazu ertüchtigt werden.

6. Die Stadt sollte ein Konzept für Radfahrer entwickeln („Radfahrer freundliches Tauberbischofsheim“), damit schon genehmigte Einzelmaßnahmen nicht als Stückwerk betrachtet werden müssen. Es gibt zahlreiche schwierige Stellen für Radfahrer innerhalb des Stadtgebietes. Das Stadtentwicklungskonzept 2021 stellt als Mangel fest: „Kein Radverkehrskonzept“. Die Ehrenamtsrunde könnte ein geeignetes Gremium sein, um Anregungen zu erarbeiten.

7. Herr Sierolf hat vor nicht allzu langer Zeit in den FN sinngemäß geschrieben: „In Tauberbischofsheim wird zu viel geprüft, aber zu wenig gehandelt!“ Doch die Hoffnung stirbt zuletzt, dass die bisherigen kleinen Schritte das große Ziel erreichen werden.

8. Daher mein Aufruf: Radler aller Stadtteile – macht mobil! Sonst waren 654 Unterschriften umsonst.

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1