Diakonisches Werk Online-Beratung für Geflüchtete

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Tauberbischofsheim. Das Diakonische Werk Baden erweitert seine Beratungsarbeit auf digitaler Ebene. Ziel ist es, hilfsbedürftige Menschen noch besser und unkompliziert unterstützen zu können. Die neuen Tools zur Online-Beratung sind vielseitig einsetzbar. Zielgruppen können von Beratern noch direkter erreicht werden.

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Neu am Start ist jetzt ein Online-Beratungstool für zugewanderte Menschen und Geflüchtete. Es soll den Betroffenen den Weg in die Beratungsstellen ersparen und die Kommunikation mit den Beratern beschleunigen.

„Die Corona-Pandemie“ hat uns vor eine Ausnahmesituation gestellt, auf die wir reagieren mussten“, sagt Jürgen Blechinger, verantwortlich für den Bereich Migration beim Diakonischen Werk Baden. „Beratungsstellen mussten erreichbar bleiben – auch ohne persönlichen Kontakt.“ Gleichzeitig sei schnelle, sichere und zuverlässige Kommunikation zwischen Beratungsstellen, Betroffenen, ehrenamtlichen Unterstützern und Dolmetschern von entscheidender Bedeutung.

„Um qualifiziert beraten zu können, müssen unsere Berater sehr schnell die Dokumente der Betroffenen einsehen und mit ihnen besprechen können“, so Blechinger.

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Die Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen prägen seit Anfang März den Arbeitsalltag der Ökumenischen Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis.

Sie erschweren Menschen den Zugang zu sozialen Diensten, die nach Deutschland kommen wollen. Sprecher Alex Schuck, Mitarbeiter des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis, freut sich deshalb über das neue Angebot: „Das Onlineangebot gibt den Menschen gerade in schwierigen Zeiten eine Möglichkeit, auch weiterhin Hilfeangebote in Anspruch zu nehmen und nicht mit ihren Sorgen alleine zu bleiben.“

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Über die Internetseite des Diakonischen Werks (www.diakonie-tbb.de) und den Button „Onlineberatung für Zuwanderer, Migranten und Geflüchtete“ können die Hilfesuchenden ihre Fragen stellen und ihre Sorgen teilen. „Die Integrationsarbeit muss auch in Corona-Zeiten weitergehen“, betont Schuck.

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„Gerade in der jetzigen Zeit müssen wir zusammenhalten und dürfen Menschen in schwierigen Lebenssituationen nicht vergessen. Für sie müssen die Beratungs- und Unterstützungsangebote der Fachstelle erreichbar bleiben.“