Grund- und weiterführende Schulen - Bedarfsgerechte Gestaltung / Bei Nutzung des Angebots Anmeldung notwendig

Notbetreuung ab 12. April wieder eingerichtet

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Grund- und weiterführende Schulen, wie etwa das Matthias-Grünewald-Gymnasium in Tauberbischofsheim (Bild), bleiben wegen Corona von 12. bis 16. April geschlossen. © Stadtverwaltung/Susanna Blum

Tauberbischofsheim. Um der weiter zunehmenden Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 entgegenzuwirken, wurde für Baden-Württemberg die grundsätzliche Schließung der Schulen vom 12. bis 16. April beschlossen. Über eine Öffnung im Präsenz- oder Wechselbetrieb ab dem 19. April will die Landesregierung im Laufe der nächsten Woche anhand der verfügbaren Daten entscheiden. Wie von der Stadtverwaltung nun mitgeteilt wurde, findet in der kommenden Woche an den Grund- und weiterführenden Schulen in Tauberbischofsheim kein Präsenzunterricht statt.

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Als Ausnahme sind unter Pandemiebedingungen das Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) G und K geöffnet – gegebenenfalls im Wechselbetrieb zur Wahrung des Mindestabstands, so die Verantwortlichen weiter.

Die Notbetreuung an den Schulen wird nach den Grundsätzen der vorherigen Notbetreuungen bedarfsgerecht eingerichtet. Die Notbetreuung deckt die gleichen Tage und Zeiten ab, die ein Kind ansonsten in der Schule unterrichtet beziehungsweise betreut worden wäre. Es sind also die Zeiten nach Stundenplan einschließlich der kommunalen Betreuungsangebote abzudecken.

Für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 7, deren Eltern zwingend auf die Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind, wird vom 12. bis 16. April an den regulären Schultagen während der Unterrichtszeit eine Notbetreuung eingerichtet. Diese erfolgt durch die Lehr- beziehungsweise Betreuungskräfte. Der Betreuungsbedarf für die Abdeckung der Unterrichtszeiten ist von den Eltern direkt in der jeweiligen Schule anzumelden.

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Sollten Kinder darüber hinaus vor und nach den Unterrichtszeiten eine Betreuung benötigen und wurden diese bereits für die städtischen Betreuungsangebote (Verlässliche Grundschule und Flexible Nachmittagsbetreuung) angemeldet ist, soll der Bedarf per E-Mail an familienbuero@tauberbischofsheim.de an das Familienbüro gemeldet werden.

Zur Kontaktreduzierung soll der Betreuungsbedarf ausschließlich elektronisch übermittelt werden. Bei Fragen hilft das Familienbüro der Stadtverwaltung Tauberbischofsheim unter Telefon 09341/803-54 oder -55 weiter.

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Anspruch auf Notbetreuung haben Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise die/der Alleinerziehende von ihrem Arbeitgeber am Arbeitsplatz als unabkömmlich gelten, ein Studium absolvieren oder eine Schule besuchen, wobei die Abschlussprüfung 2021 angestrebt wird. Dies gilt für Präsenz- wie für Home-Office-Arbeitsplätze. Auch Kinder, für deren Kindeswohlgefährdung eine Betreuung notwendig ist, oder bei deren Eltern andere schwerwiegende Gründe (zum Beispiel pflegebedürftige Angehörige oder ehrenamtlicher Einsatz in Hilfsorganisation, Rettungsdiensten oder Feuerwehren) vorliegen, haben einen Anspruch auf Notbetreuung. Eine Arbeitgeberbescheinigung ist weiter nicht nötig.

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