Konzert in der Stadtkirche - Ein Projektchor unter der Leitung von Mechthild Geiger führte das Musical „Ey Mann, Gloria!“ auf Moderne Umsetzung der Weihnachtsgeschichte

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Der Kinder- und Jugendchor „Mini-Maxis“ war Teil des Projektchors bei der Aufführung der Weihnachtsgeschichte. © Ulrich Feuerstein

Der Projektchor und die Mini-Maxis führten das Musical „Ey Mann, Gloria“ in der Stadtkirche St. Martin in Tauberbischofsheim auf.

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Tauberbischofsheim. Gott wird Mensch. Die Botschaft des Weihnachtsevangeliums kennt jeder. Ungewöhnlich ist die Art und Weise, wie sie das Musical „Ey Mann, Gloria!“ vermittelt. Der gemischte Projektchor, unter der Leitung von Mechthild Geiger, brachte die moderne Version der Weihnachtsgeschichte beim Konzert am zweiten Weihnachtsfeiertag in der Stadtkirche St. Martin zur Aufführung.

„Der Herr ist da. Wir begegnen ihm mit Musik“, erklärte Chorsänger Wolfgang Paetow das Konzertmotto des Projektchors. Er setzte sich zusammen aus sangesfreudigen Frauen und Männern, dem Kinder- und Jugendchor Mini-Maxis sowie Mitgliedern des Männergesangvereins Liederkranz 1844.

Das Konzert bildete den Auftakt für ein Doppeljubiläum. Die Mini-Maxis feiern 2019 ihren 25. Geburtstag, der Männergesangverein wird 175 Jahre alt.

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Im Mittelpunkt der Aufführung stand das Musical „Ey Mann, Gloria!“. Sechs Spielszenen und vier Lieder erzählten die biblische Weihnachtsgeschichte frisch und kindgerecht. Das Mini-Musical bediente sich einer lockeren Sprache und brachte damit die Zuhörer wiederholt zum Schmunzeln. Da war von „Hotelbuchung“ und „Internet“ die Rede, zwischendurch wurde auch gerappt. Trotzdem ging es ganz klar um die klassische Weihnachtsgeschichte: Um Josef und die schwangere Maria, die auf ihrer Reise zur Volkszählung keinen Raum in der Herberge haben. Derweil erschienen Engel den Hirten – und Marias Baby kam in einem Stall zur Welt: Ein König, der schrie wie ein Baby und Bäuerchen machte.

In weiteren Liedern spürten der Projektchor und die Mini-Maxis dem Geheimnis von Weihnachten nach. Aus Liedern wie „Seht, die gute Zeit ist nah“, „Wieder naht der heilige Stern“ oder „Habt ihr’s vernommen“ sprachen Erwartung und Hoffnung, die mit der Geburt des Herrn verbunden sind. Die Freude darüber, dass Gott Mensch geworden ist, verkündeten Lieder wie „Zumba, zumba, welch ein Singen“ oder „The first Noel“.

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Das Konzert war aber nicht nur zum Zuhören gedacht. Die Besucher waren ausdrücklich aufgefordert, bei Weihnachtsliedern wie „Lobt Gott, ihr Christen“, „O du fröhliche“ oder „Feliz navidad“ mit einzustimmen. Am Klavier wirkte Ulrike Pfeifer-Scheuermann mit. Sie spielte an der Orgel zudem schwungvolle Weisen wie „Go, tell it to the mountains“ oder „Hark, the herald angel sings“.

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Von einem wunderbaren „Mehrgenerationenprojekt“ sprach Dekan Gerhard Hauk im Hinblick auf die verschiedenen Akteure des Weihnachtskonzerts. Begeistert zeigte er sich vom Musical, das die richtigen Töne und die richtige Sprache gefunden habe, um das Geheimnis von Weihnachten den Menschen von heute zu vermitteln. Allen sei die frohe Botschaft klargeworden: „Der allmächtige Gott kommt als kleines Kind in die Welt.“ feu