Covid-19

Main-Tauber-Kreis: Neun neue Corona-Fälle bestätigt

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lra
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Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: Freitag, 11. Juni, 15.30 Uhr). © Landratsamt Main-Tauber

Main-Tauber-Kreis. Neun neue Fälle einer Coronavirus-Infektion wurden am Freitag im Main-Tauber-Kreis bestätigt. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bei 23,4.

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Die Betroffenenleben im Gebiet der Kommunen Großrinderfeld, Külsheim, Lauda-Königshofen, Tauberbischofsheim und Wertheim. Sie befinden sich in häuslicher Isolation. In mindestens acht Fällen handelt es sich um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. Für die Kontakte der neu infizierten Personen wurde, sofern erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Kreis beträgt nun 5102.

Zehn weitere Leute genesen

Die Zahl der bereits Genesenen steigt um zehn auf nunmehr 4938. Somit sind derzeit 75 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 7, Boxberg: 2, Creglingen: 0, Freudenberg: 2, Großrinderfeld: 5 (+4), Grünsfeld: 1, Igersheim: 0, Königheim: 0, Külsheim: 3 (+1), Lauda-Königshofen: 18 (+1), Niederstetten: 0, Tauberbischofsheim: 7 (+1), Weikersheim: 1, Werbach: 1, Wertheim: 27 (+2) und Wittighausen: 1.

Bei einem Infektionsfall wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborprobe die Alpha-Variante des Coronavirus nachgewiesen. Nunmehr wurde bei insgesamt 1083 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.

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Unter Quarantäne

Wegen zweier positiver PCR-Tests bei Kindern wurde für eine Gruppe der Kindertagesstätte St. Anna Gerchsheim Quarantäne angeordnet. Zudem wurde wegen eines positiven PCR-Tests ein Wohnbereich des Pflegeheims Johannes-Sichart-Haus Tauberbischofsheim unter Quarantäne gestellt.

Nach Abschluss aller Reihentests wird die Quarantäne, die für einen Wohnbereich des Pflegeheims Carolinum Bad Mergentheim bestand, an diesem Samstag aufgehoben. Einzelne Bewohner bleiben weiterhin in Quarantäne auf ihren Zimmern.

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Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kreis am Freitag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 23,4. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100 000 Einwohner.

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Post vom Land

Das Sozialministerium hat angekündigt, dass ab Montag, 14. Juni, in den Impfzentren im Land digitale Impfnachweise ausgegeben werden – jedoch explizit nur für jene, die ab diesem Termin ihre Zweitimpfung erhalten. Bürger, die bereits vor 14. Juni beide Impfungen in den Impfzentren erhalten haben, bekommen den digitalen Impfnachweis in den nächsten Wochen automatisch per Post vom Land Baden-Württemberg zugeschickt.

Auch Apotheken können in den kommenden Tagen für die nachträgliche Ausstellung eines digitalen Impfnachweises aufgesucht werden. Voraussetzung ist die Vorlage des vollständigen Impfnachweises mit dem gelben Impfausweis oder eine gleichwertige Impfbescheinigung in Kombination mit einem amtlichen Lichtbildausweis. Teilnehmende Apotheken sind online auf dem neuen Service-Portal der Vor-Ort-Apotheken https://www.mein-apothekenmanager.de/ zu finden.

Zusätzlicher Mehraufwand

„Unser Impfzentrum kann die digitalen Zertifikate nicht nachträglich ausstellen“, betont Dietmar Freidhof, Leiter des Kreisimpfzentrums (KIZ) Bad Mergentheim. „Angesichts der bereits gut 15 000 erfolgten Zweitimpfungen wäre das ein deutlicher zusätzlicher und nicht vertretbarer Mehraufwand für unser Personal. Unsere Aufgabe ist weiterhin der reibungslose Ablauf der Impfungen selbst, was im Sieben-Tage-Betrieb eine immense Herausforderung ist“, erklärt Freidhof. „Wir bitten bereits vollständig geimpfte Personen, die die Ausstellung eines digitalen Impfnachweises wünschen, nicht im KIZ Bad Mergentheim vorstellig zu werden.“

Auch Arztpraxen werden die digitalen Impfzertifikate ausstellen können, sowohl für die Menschen, die durch den Arzt geimpft wurden, als auch für andere. Die dafür notwendige Softwarelösung – das Ausstellen der Impfzertifikate soll direkt aus dem Praxisverwaltungssystem erfolgen – steht derzeit allerdings noch nicht zur Verfügung. Erst ab Mitte Juli werden auch die Arztpraxen technisch in der Lage sein, das Impfzertifikat auszustellen. Bis dahin sind die Praxen mit Impfungen vollständig ausgelastet.

Der digitale Impfnachweis kann durch einen QR-Code von Smartphone-Apps ausgelesen werden, so dass der gelbe Impfpass nicht mehr mitgeführt werden muss. Ein Smartphone ist für den digitalen Impfnachweis allerdings keine zwingende Voraussetzung – er ist auch ohne ein entsprechendes Gerät gültig. Ebenso wird der gelbe Impfausweis weiterhin akzeptiert.

QR-Code wird erstellt

Die schnelle Einführung des digitalen Impfnachweises ist in Baden-Württemberg durch die Nutzung der Impfdokumentationssoftware des Landes esQlab.online des Unternehmens Gradient möglich. Nach erfolgter vollständiger Impfung wird ein QR-Code erstellt, mit dem die Nutzer nach der Installation einer kostenfreien App (CovPass-App oder Corona-Warn-App) den digitalen Impfnachweis direkt auf ihr Smartphone laden können. Die Überprüfung des Impfstatus erfolgt mit der CovPassCheck-App. Mit ihr kann der Impfstatus – ähnlich wie der QR-Code eines Flug- oder Bahntickets – gescannt werden. lra

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