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Betreuungsverein

Lebenshilfe Main-Tauber: Persönliche Beratung ist wieder möglich

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Main-Tauber-Kreis. Der Betreuungsverein der Lebenshilfe Main-Tauber-Kreis setzt aufgrund der neuen Corona-Verordnung und gesunkener Inzidenzzahlen seine kostenfreien persönlichen Beratungsgespräche und Informationsveranstaltungen für alle Interessierte zu den Themen Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und dem Betreuungsrecht fort.

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Bedingt durch die Pandemie wurden seit Oktober keine Beratungsgespräche und Informationsveranstaltungen mehr veranstaltet. Weit über 100 bereits vereinbarte Termine und Vortragsanfragen mussten zudem abgesagt werden.

Keine automatische Vertretung

„Wenn ein Mensch durch Krankheit, nach einem Unfall oder altersbedingt plötzlich seine Angelegenheiten nicht mehr regeln kann, stehen meist die Angehörigen vor dem Problem, wer den Betroffenen in seinen Angelegenheiten vertreten darf. Die landläufige Meinung, dass Ehegatten oder Lebenspartner sich in solchen Fällen automatisch gegenseitig vertreten, oder Eltern auch Entscheidungen für ihre volljährigen Kinder treffen können, ist falsch“, betonen die Verantwortlichen des Betreuungsvereins in einer Pressemitteilung.

Vorsorgevollmacht

Mit einer Vorsorgevollmacht bestimme man in gesunden Tagen, wer die rechtlichen Interessen an eigener Stelle wahrnimmt, wenn man selber nicht mehr dazu in der Lage ist.

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Die Vorsorgevollmachten können nach dem Beratungsgespräch vor Ort erstellt und von der Betreuungsbehörde des Landratsamts Main-Tauber-Kreis beglaubigt werden.

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Patientenverfügung

Mit der Patientenverfügung legt man schriftlich die gegebenenfalls zu ergreifende beziehungsweise zu unterlassende medizinische Maßnahmen für den Fall nieder, dass man entsprechende Entscheidungen dann selbst nicht mehr treffen kann.

Dieser Behandlungswille ist verbindlich für die Ärzte wie auch für Bevollmächtigte oder rechtliche Betreuer.

Berater ist der Geschäftsführer des Betreuungsvereins der Lebenshilfe, Thomas Heßdörfer, heißt es abschließend in der Mitteilung.

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