Richard-Trunk-Musikschule - Beim Tag der offenen Tür kamen viele große und kleine Gäste zum Schnuppern / Mehrere Ensembles gaben Kostproben Viele Besucher wollten Instrumente kennenlernen

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Am Tag der offenen Tür an der Richard-Trunk-Musikschule konnten die Gäste Instrumente ausprobieren.

© Antje Bauer

tauberbischofsheim. Musik erleben, Musik hören, Musik ausprobieren - das konnten die zahlreichen jungen und älteren Besucher beim "Tag der offenen Tür" der Richard-Trunk-Musikschule. Dabei unterhielt zunächst eine Reihe von Ensembles die Gäste, dann konnten die Kinder verschiedene Instrumente kennenlernen (und dabei gleichzeitig an der Preisverleihung bei der Tombola teilnehmen).

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Schwungvoll eröffnet wurde der Nachmittag in der Festhalle mit "Lord of the Dance" vom Musikschulorchester (Leitung Johannes Wienand), das mit seinen Rhythmen so manches Bein zum Mitwippen brachte. Dann hieß es "Bühne frei" für die Jüngsten, die wieder durch ihre Unbekümmertheit, mit der sie auftraten, begeisterten. Die Kleineren hatten sich das Thema "Frühling" ausgesucht, die Größeren erzählten - mit Singen, Bewegung und Rap- dass sie lernen können, was sie heute noch nicht können (Leitung Jolanta Lewandowski). Die etwa 25 Spieler umfassende Klasse der Realschule und Werkrealschule zeigten mit drei Stücken, dass sie schon ganz schön fit sind (Leitung Hannah Karlstetter und Christoph Lewandowski).

Der Streicherspielkreis mit Dimitri Giouseljannis trat diesmal in kleiner Besetzung auf, konnte aber mit seinem "Round Dance" und "Riverside" die Zuhörer überzeugen. Die jungen Gitarrist/-innen begleiteten sich diesmal mit ihren Liedern ("Lirum larum" und "Der Jongleur") selbst auf ihren Gitarren (Klasse Harald Hilpert) und dann gab es mit den beiden Schlagzeugern David und Johannes noch ein besonderes Highlight mit ihren "Two Pieces" (Leitung Oliver Trahndorff).

Zum krönenden Abschluss kam schließlich vom Musikschulorchester "Asturias" von Isaac Albeniz, das zwar ursprünglich für Klavier komponiert und dann für Gitarre transkribiert wurde, und dessen Rhythmik und spanisches Flair die jungen Instrumentalisten überzeugend zu gestalten wussten.

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Dazwischen stellte Johannes Wienand die verschiedenen Gruppen, Ensembles und Instrumente vor, die an der Richard-Trunk-Musikschule unterrichtet werden. Das beginnt bei den Kleinkindern und geht bis in hohe Alter - quasi von "5 bis 5000 Monate". Das heißt, dass nicht nur die Jüngeren, sondern auch Erwachsene jeden Alters entweder ein neues Instrument lernen oder ihre Kenntnisse und Fertigkeiten auffrischen können. Für diesen Unterricht haben sich mittlerweile schon etliche entschieden.

Wichtig war es dem Schulleiter am Ende noch auch auf den Musikschulförderverein hinzuweisen, schließlich unterstützt der die Schule in so mancher Hinsicht.

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Und dann durften die Kleinen und nicht mehr ganz so Kleinen die verschiedenen Instrumente ausprobieren. Da wurde gestrichen, geblasen, gezupft, angeschlagen (und manchmal auch gequietscht) und gerade die verschiedenen Blasinstrumente zeigten sich dabei manchmal recht störrisch. Dazu hieß es so manche Frage zu beantworten, um zu dem begehrten Punkt für die spätere Preisverleihung zu kommen. "Wozu sind denn die schwarzen Tasten auf dem Klavier da? Welches ist das größte Streichinstrument? Wozu gehört die Querflöte? Womit erzeugst du den Ton auf dem Horn?" Die Größeren wussten das natürlich alles, die Jüngeren durften einfach nur ein paar Instrumente nennen oder etwa versuchen, leichte Tonfolgen zu spielen. Auch für manchen Erwachsenen war es (allerdings außer Konkurrenz bezüglich der Preise) recht reizvoll, einmal ein für sie neues Instrument auszuprobieren. Alles in allem wieder ein rundum gelungener Nachmittag. Nur schade, dass sich, kaum hat der eigene Nachwuchs seinen Auftritt gehabt, die Reihen lichteten. Dabei wäre es doch interessant (und wichtig!) zu hören, was die Kinder einmal auf ihrem Instrument erreichen können - und werden. Genügend Beispiele dafür gab es an diesem Nachmittag allemal. aba