Tauberfränkisches Landschaftsmuseum - Die Gruppe der Schlossgeister eröffnete die neue Saison Viel Platz für Romantik

Lesedauer: 

Armin Schaupp, Hanne Herle, Gaby Schaupp, Claudia Hasl, Christina Varga-Lieb, Katrin Laubrock, Uschi Schmidt, Verena Egenberger, Vroni Eckert und Johann Lieb (von rechts) entzückten mit einem Menuett.

© FN

Tauberbischofsheim. Die Museumssaison 2015 im Tauberfränkischen Landschaftsmuseum ist eröffnet. Der Start in die Saison sollte mit einer besonderen Note seinen Anfang finden. Als würdige Kulisse war die gute Stube des Schlosses auserkoren. Die Schlossgeister hatten beschlossen, ein Menuett aufzuführen.

AdUnit urban-intext1

Angeführt vom Oberamtmann zu Bischofsheim erschien der Hofstaat, um seine Aufwartung zu machen. Im Kerzenschein und mit Blumen dekoriert war eine romantische Stimmung gezaubert worden. Auf der oberen Diele mit den blank polierten Holzdielen spiegelten sich die festlichen Kleider der Hofdamen wider. Verzückt wurde das interessierte Publikum in die Zeit des höfischen Gesellschaftslebens zurück versetzt und durfte der Tanzfolge des Menuettes genüsslich folgen. Die Anwesenden wurden mit einer Darbietung, die an Reiz und Anmut nicht zu überbieten war, belohnt. Selbst Gäste aus Mössingen in der Nähe der Burg Hohenzollern waren überrascht und begeistert von der Aufführung.

Der Vorsitzende der Tauberfränkischen Heimatfreunde und der Schlossgeister, Gernot Wamser, eröffnete im Anschluss offiziell die Museumssaison. Armin Schaupp als kurmainzischer Oberamtmann zu Bischofsheim (Tauberbischofsheim) bedankte sich noch mit einem Blumenstrauß bei Sieglinde v. der Groeben, die als Trainerin diesen Tanz mit der Gruppe einstudiert hatte. Den Hofdamen überreichte er jeweils eine Rose. Die Gemahlin des Oberamtmannes (Hanne Herle) durfte dem einzigen mittanzenden Herrn (Johann Lieb) auch eine Rose zu kommen lassen.

Anschließend wurde mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen und den Gästen im Museumscafé "anno dazumal" die Eröffnung der Saison abgerundet. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen für die gespendeten Kuchen. Sein ganz besonderer Dank galt dem Ehepaar Schreck und dem Bewirtungsteam im Museumscafé. augsad