Schulzentrum am Wört - Das neue Gebäude mit vielen technischen Finessen wird auch unterrichtsfreundlicher Spatenstich in der Pestalozziallee

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Bürgermeister Wolfgang Vockel und die Klasse 5f gaben gestern im Schulzentrum mit dem ersten Spatenstich den Startschuss für den Bau des Fachraumgebäudes. Mit dabei Schulleiter Christian Wamser mit Lehrern, Elternbeiräten und Stadträten sowie Stefan Hunzinger (Projektleitung).

© Yannick Sturm

Tauberbischofsheim. Mit dem ersten Spatenstich am gestrigen Dienstag ist der Startschuss für den zweiten Bauabschnitt des neuen Schulzentrums auf dem Gelände der ehemaligen Riemenschneider-Realschule gefallen.

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Gebaut wird ein 20 mal 75 Meter großer, zweigeschossiger "Fachraumriegel" mit Heizungskeller. Bereits in den vergangenen Sommerferien wurde der Abriss des ehemaligen Realschulgebäudes bewerkstelligt.

Gegenstand der jetzigen Bauarbeiten, die laut Bürgermeister Wolfgang Vockel noch nicht im Laufe des nächsten Jahres abgeschlossen sein werden, ist ein Rückbau der Teilunterkellerung. Bis einschließlich Februar 2016 werde man mit dem Auffüllen der durch den Abbau des einstigen Heizungskellers entstandenen Grube beschäftigt sein.

Ab Mai 2016 werde dann mit den Hochbauarbeiten begonnen, welche voraussichtlich im September 2017 fertiggestellt seien werden. Untergebracht in dem Neubau werden die naturwissenschaftlichen Fachräume für den Physik-, Chemie- und Biologieunterricht, zwei Klassenräume und eine Schulküche für den MuM-Unterricht. Hinzu kommen die Lehrräume für Technik, Kunst und Informatik, die derzeit noch provisorisch in der ehemaligen Förderschule untergebracht sind.

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Die Maxime für das Bauvorhaben ist neben einer verbesserten Wärmedämmung und hochwertigen Fenstern eine pädagogisch wertvolle, strukturiertere Raumaufteilung der Unterrichtsareale. Auch das Problem mit der veralteten Ölheizung soll mit einem modernisierten Heizungskeller, einer Fußbodenheizung und dem Anschluss an das Blockheizkraftwerk im Fechtzentrum gelöst werden. Ein kleines Highlight im Zeichen der Inklusion ist neben zwei Treppenhäusern ein barrierefreier Aufzug. Die Kosten für das komplette Bauvorhaben belaufen sich auf rund 8,5 Millionen Euro. yst