Dekanat - Treffen der hauptamtlichen pastoralen Mitarbeiter / Thema war die Präventionsordnung der Erzdiözese Freiburg Sichere Orte für die kirchliche Jugendarbeit schaffen

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Königheim. Mehrfach kommen die hauptamtlichen pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Priester Diakone, Gemeinde- und Pastoralreferenten) des Dekanats zu ihrer Konferenz zusammen. Regelmäßig werden dabei pastorale Themen, Projekte und Initiativen besprochen.

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Das zurückliegende Treffen fand in Kooperation mit dem Nachbardekanat Mosbach/Buchen im Gemeindehaus in Königheim statt. Es ging dabei um die Präventionsordnung der Erzdiözese Freiburg und um die konkreten Schritte der Umsetzung in den katholischen Kirchengemeinden.

Dekan Gerhard Hauk freute sich auch über die Teilnahme der Vertreterinnen und Vertreter der beiden zuständigen Verrechnungsstellen und des Caritasverbandes sowie des Stellvertretenden Leiters des Jugendamtes des Main-Tauber-Kreises, Dr. Michael Lippert.

Referent der Veranstaltung war Philipp Fuchs, Präventionsbeauftragter der Erzdiözese Freiburg.

Präventionsverordnung

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Den Ausgangspunkt seiner Ausführungen bildete die von der Erzdiözese Freiburg erstellte Präventionsordnung. "Die Kirche will durch diese Initiative Sorge tragen für sichere Orte in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit", damit umriss der Referent das grundlegende Ziel dieser Initiative. Nun sei es an den Gemeinden, diese Selbstverpflichtung der Kirche auf Ortsebene umzusetzen und wirksame Schutzkonzepte zu erstellen.

Als ersten Schritt sieht diese vor, mit der Einforderung von erweiterten Führungszeugnissen zu gewährleisten, dass keine ehren- beziehungsweise nebenamtlich Tätigen, die rechtskräftig wegen einer Straftat im Sinne des Jugendschutzes verurteilt worden sind, im Rahmen der Gemeindearbeit mit Kindern und Jugendlichen und Schutzbefohlenen zum Einsatz kommen. Zu diesem Zweck sollen auch Vereinbarungen zwischen den Kirchengemeinden und den zuständigen Jugendämtern geschlossen werden.

Schutzkonzepte erstellen

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Als nächsten Schritt sieht die Präventionsordnung die Erstellung von umfassenden Schutzkonzepten auf Pfarreiebene vor. Zu diesem Zweck gibt es am 14. Juli für die Verantwortlichen der Pfarreien eine Fachtagung, bei der die nötigen Sachkenntnisse vermittelt werden sollen. In Vorbereitung hierfür hat sich im Dekanat Tauberbischofsheim eine Arbeitsgruppe gebildet, um entsprechende Vorarbeiten zu leisten.

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Anerkennend verwies der Referent auf die bereits vorliegenden Entwürfe, die im Dekanat Tauberbischofsheim von einem Team von pastoralen Mitarbeiterinnen unter Leitung von Dekanatsreferent Dr. Robert Koczy erarbeitet wurden.

Dekan Hauk verwies in diesem Zusammenhang auf das fruchtbare Gespräch mit dem Vertreter des Jugendamtes und dankte für die kooperative Zusammenarbeit. "Mit diesen Schritten", so der Stellvertretende Jugendamtsleiter Dr. Michael Lippert, "ist die Kirche gut auf der Spur". Dekan Johannes Balbach (Buchen) unterstrich die Bedeutung des Themas und dankte dem Referenten.