Im Rathaussaal - Offizieller Empfang der Stadt für die Karateka / Engagement des Organisatosteams und der zahlreichen Helfer gewürdigt Shicho Vockel sagte Konnichiwa

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Harald Fingerhut
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Empfang Im Rathaus (von links): Hideo Ochi (Cheftrainer, 9. Dan), Seizo Izumiya (Trainer aus Japan) , Bürgermeister Wolfgang Vockel und Schlatt, der dem Stadtoberhaupt ein T-Shirt und sein neues Buch überreichte.

© Harald Fingerhut

Tauberbischofsheim. "Ich freue mich, dass wir nach 2013 nun schon zum zweiten Mal diese wunderbare Veranstaltung Kata Special in der Stadt haben", meinte Tauberbischofsheims Bürgermeister Wolfgang Vockel am Freitag. Deshalb sei es für ihn eine Ehre, die Organisatoren und Trainer zu einem kleinen Empfang im Rathaus begrüßen und dadurch seine Wertschätzung ausdrücken zu können. Sozusagen "stilecht" wurden als Häppchen Sushi gereicht.

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"Es ist schön, dass so viele Karate- Sportler den Weg nach Tauberbischofsheim gefunden haben und nun schon seit ein paar Tagen das Stadtbild bereichern", meinte Bürgermeister Wolfgang Vockel. "Ich habe zu ersten Mal einen Karateka im weißen Outfit auf Inlinern gesehen." Die Veranstaltung sei eine prima Werbung für die Stadt und die Region. "Leider präsentiert sich die Fußgängerzone aufgrund der Bauarbeiten ein bisschen unordentlich, aber dafür wird sie, wenn sie das nächste Mal wiederkommen, umso schöner sein." Die Sanierung sei eine Notwendigkeit, um die Kernstadt attraktiv zu halten. Aber für sportliche Menschen sei dies sicher kein Problem.

"Ich habe größten Respekt und Bewunderung vor ihrer Sportart, weil sie zum einen Disziplin und Körperhaltung, anderseits aber auch Respekt vor dem Erfahrenen und Älteren verlangt", sagte das Stadtoberhaupt. Gerade auch Ältere hätten immer noch ihren Platz in der Gemeinschaft, würden ihr Wissen weitergeben und seien von den Jüngeren respektiert.

Respekt zollte Bürgermeister Wolfgang Vockel auch dem Organisationsteam und dessen Mitstreitern für ihre Leistung und außergewöhnliches Engagement. "Immerhin sind rund 1000 Menschen gekommen, die es zu versorgen und zu betreuen gilt, und deshalb freue ich mich besonders, dass Sie die Zeit gefunden haben, heute Abend hier vorbeizuschauen."

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Insgesamt waren Menschen aus sieben Nationen zum Empfang gekommen. Da nicht ganz klar war, wer welche Sprache spricht, übersetzte Chef-Organisator Schlatt die Worte des Bürgermeisters kurzerhand auf japanisch und aufgrund des Applauses am Ende, lässt sich darauf schließen, dass alle verstanden haben, was gesagt wurde.

Die Karateka versicherten, dass sie sich in Tauberbischofsheim wohlfühlen und die Tage mit intensivem Training und geselligem Beisammensein genießen.

Redaktion Stellvertretender Redaktionsleiter der Main-Tauber-Kreis-Redaktion, Schwerpunkte auf den Kommunen Königheim und Tauberbischofsheim.